Core Gamer Treff Podcast
Deutschsprachiger Podcast über den Core Gamer Treff aus Mönchengladbach.
Wir haben unseren eigenen Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.
Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
Also kommt uns doch einfach mal besuchen. Wir öffnen regulär jeden Dienstag ab 17 Uhr, Freitags ab 17 Uhr und Samstags ab 14 Uhr und darüber hinaus veranstalten wir auch regelmäßig Special Events.
Kommt einfach in unser Discord oder schaut auf unserer Homepage vorbei um mehr über uns zu erfahren.
Core Gamer Treff Podcast
First Person Shooter
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Eine Diskette im Rucksack, ein T-Stück an der Netzwerkkarte, Herzrasen vor dem Deathmatch: Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch drei Jahrzehnte Ego-Shooter – von Wolfenstein und Doom über 3DFX-Glide und Half-Life bis zu Counter-Strike, Suchtspirale und der späten Rückkehr mit Gyro Aim auf der Nintendo Switch. Wir erzählen, wie LAN-Partys nicht nur Freundschaften, sondern auch Karrierewege bauten, warum Duke 3D und Quake fundamental verschieden wirkten, und wieso Half-Life "Sin" in letzter Minute überholte. Dabei geht es nicht nur um Techniknostalgie, sondern um Orientierung, Leveldesign, Sound, Tempo und die Frage, was gutes FPS-Feeling zeitlos macht.
Wir sprechen offen über die Jahre, in denen Counter-Strike alles fraß: Clans, Internetcafés, Training statt Vielfalt. Dieser harte Blick nach hinten erklärt, weshalb Remasters und Indie-Boomer-Shooter heute so strahlen. Nightdive bringt Quake, Doom 64, Blood oder System Shock mit Respekt zurück, Dusk und Ion Fury führen die DNA weiter: präzises Movement, klare Lesbarkeit, starke Atmosphäre. Für alle, die mit Twin-Sticks hadern, wird Gyro Aim zum Gamechanger und macht die Switch zur entspannten Shooter-Heimat, ohne die Intuition der Maus ganz zu verlieren.
Zwischen PC-Freiheit und Konsolenruhe entscheiden wir uns bewusst für Stabilität: weniger Treiber, mehr Spiel, weniger Tweaks, mehr Flow. Wir ordnen, warum moderne AAA-Serien oft wie auf Schienen wirken und wo frische Ideen heute wirklich entstehen. Am Ende bleibt eine Einladung: Lieblings-FPS neu entdecken, verpasste Perlen nachholen, Grenzen kennen und neugierig bleiben. Abonniere den Podcast, teile deine Top-3-FPS und sag uns, welches Remaster dir noch fehlt. Wenn dich diese Reise berührt hat, lass eine Bewertung da und schicke die Folge an jemanden, der seine LAN-Kiste noch im Keller hat.
(Dieser Text wurde mit KI generiert)
Intro Soundtrack:
Artist : chibi-tech
Album : Psyvariar THE MIX
Release date: 2008
Mid-Roll Soundtrack:
Dieser Podcast dreht sich um den Core Gamer Treff - ein Treffpunkt in Mönchengladbach NRW für volljährige Fans von lokalen Multiplayer Spielen.
Wir haben unseren eigenen privaten Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.
Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
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Willkommen zurück im Chorgamer-Treff Podcast. Heute mal wieder mit einer Solo-Folge von mir. Und ich möchte gerne heute das Thema First-Person-Shooter bzw. Ego-Shooter, wie wir früher in den 90ern gesagt haben, aufgreifen. Ja, das Thema First-Person-Shooter, da handelt es ja sich ja um ein Genre, bei dem man, wie der Name schon sagt, in der ersten Person, in der Ego-Perspektive shootet, also schießt. Ja, früher hat man auch Ballerspiele dazu gesagt. Und dieses Genre hat eine sehr, sehr interessante Historie, die ich auch von klein auf quasi mitbekommen habe und Anlass für den Podcast war, dass ich Skiurlaub endlich mal die Gelegenheit genutzt habe, abends, weil ich, beziehungsweise, nee, das war gar nicht abends, sondern eher an einem Tag, wo nichts zu tun war, mir endlich mal die FPS-Documentary, die First-Person-Shooter-Documentary, anzuschauen, wo diese ganzen First-Person-Shooter, die ganze Historie quasi gezeigt wird, mit ganz vielen tollen Beispielen und Spielen, die ich auch fast alle in meiner Kindheit und Jugend erlebt habe bis heute. Und ja, diese Dokumentation ist sehr zu empfehlen. Die geht, ich glaube, viereinhalb Stunden oder fast fünf Stunden, also es ist extrem lange. Ich habe mir die quasi an einem Stück durchgezogen mit einer kleinen Pause dazwischen, glaube ich. Und die ist extrem spannend, weil man dort von den Ursprüngen des Genres erfährt, wie alles entstanden ist, wer da mitgespielt hat, also wer die Spiele programmiert hat, welche Studios, welche Player da relativ weit vorne waren mit ihrer Innovation, weil es war natürlich am Anfang extrem viel Innovation drin in dem ganzen Genre. Und es war auch so, dass die First-Person-Shooter, als sie quasi, ja, ich sag mal, mit Wolfenstein mehr oder weniger bekannt geworden sind in den ganz frühen 90ern, ja, total bahnbrechend war, weil diese Perspektive, diese Ego-Perspektive, aus der man geschaut hat, die war extrem immersiv. Früher, davor gab es halt immer nur 2D-Spiele, die irgendwie Sides-Scrolling hatten. Und erstmals war es so, dass man sich scheinbar in 3D wie in der echten Welt aus der Ich-Ego-Perspektive frei bewegen konnte und dann auch Gegner abschließen konnte. Und das Ganze fing mehr oder weniger mit Wolfenstein an, wobei da natürlich auch in der Doku drauf eingegangen wird, dass es vor Wolfenstein schon andere gab, die den Grundstein gelegt haben, wie überhaupt ein 3D-Raum in einem Videospiel zu schaffen ist und diese Ego-Perspektive überhaupt entstanden ist. Das waren tatsächlich vorher schon, ja, ich sag mal, Concept-Games oder Experimente, wie man diese Perspektive überhaupt darstellt. Aber das erste Mal, dass es quasi dann als Shooter, als First-Person-Shooter realisiert wurde, war mehr oder weniger dann mit Wolfenstein. Und ja, das habe ich tatsächlich auch in meiner Kindheit gespielt. Das war ein Riesenthema natürlich damals, weil es hochillegal war, dass wir zu spielen. Da gab es Nazis zu sehen, wie man abschießen musste. Und als Endgegner gab es dann Hitler. Und wir waren dann, weiß ich nicht, zu der Zeit wahrscheinlich elf oder zwölf oder so, als das Spiel dann aufkam oder in Deutschland dann darüber gesprochen wurde. Und man musste das sich dann mehr oder weniger heimlich besorgen und dann auf den Computer der Eltern mit mehreren Disketten dann kopieren, um dann spielen zu können. Mein Vater hatte damals einen 286er, nee, Quatsch, das muss auf seinem 486er, glaube ich, gewesen sein. Oder war es schon der Intel Pentium 1? Ich weiß es nicht mehr genau, vielleicht war es sogar der Intel Pentium 1 schon. Und da habe ich das dann von Schulkameraden auf Disketten, auf mehreren Disketten, glaube ich, bekommen. Das Wolfenstein und dann auch Doom und alles, was dann folgte, wurde dann über Disketten auf dem Schulhof weiterverteilt und dann hat man das dann heimlich, wenn die Eltern nicht zu Hause waren, dann heimlich da gespielt. Und ja, hat mir zum Glück nicht geschadet, aber es war schon, naja, irgendwie ein bisschen scary, weil keiner so richtig wusste zu der Zeit, was diese Spiele mit einem machen. Und ja, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber für damals war das extrem bahnbrechend und super immersiv, dass man ein Spiel hatte, wo man eben in der Ich-Perspektive echte Menschen abschießt. Und da haben sich natürlich auch sehr früh wahrscheinlich auch berechtigterweise viele Leute Sorgen drum gemacht, weil das war so ein bisschen die Diskussion, die dann ja fortgeführt wurde und irgendwann zu dieser Killerspiel-Debatte wurde. Wie gesagt, es ist heute schwer nachvollziehbar. Ich versuche da irgendwie so ein Beispiel zu finden. Ist wahrscheinlich ähnlich wie jetzt gerade die Diskussion, die über KI-Chatbots oder Roboter-Liebe oder sowas jetzt gerade vonstatten geht. Man weiß nicht so richtig, ne, es ist eine neue, super innovative Technik da und man weiß nicht so richtig, was es mit der Psyche der Menschen macht und vor allen Dingen mit der Psyche von jungen Kindern und so war das halt damals auch mit den First-Person-Shooter und da haben sich wirklich viele dann auch Sorgen drum gemacht, zu dem Zeitpunkt, als diese First-Person-Shooter dann etwas später vor allen Dingen in den Mainstream dann gerückt sind. Ja, aber bei mir fing das dann so an mit, genau, Disketten, Wolfenstein, Doom natürlich, das erste Doom habe ich als allererstes bei einem Kumpel bei seinem Vater zu Hause dann gezockt. Der war im IT-Bereich quasi und hat dann uns das dann immer mal spielen lassen. Und ja, das war natürlich nochmal ein obendrauf gesetzt. Also Doom war schon next level im Vergleich zu Wolfenstein. Wolfenstein war super rudimentär, total wiederholend. Es gab quasi immer nur die gleichen Assets, würde ich mal sagen. Irgendwie eine Tür, die geht auf und dann bist du durch den Raum gelaufen, der immer unterschiedlich designt war, breit. Dann gab es drei, vier Bilder an der Wand und zwei, drei Nazis, Nazimodels und einen Hund, der einen angriff und dann hat man dann quasi immer mit der gleichen Pistole geschossen, soweit ich weiß. Ja. Und am Schluss gab es eben Hitler als Endgegner. Und bei Doom war das schon was anderes. Da hat man dann echt gegen die Dämonen gekämpft und da war dann auch sehr, sehr viel mehr Leveldesign drin, da waren dann Schalter drin und Doom hat sehr stark dieses Level-Design von damals geprägt. Dieses Schalter bzw. Keycard-Level-Design, man muss immer irgendwelche Keycards finden, so hießen die dann bei Duke, bei Doom weiß ich gar nicht mehr, waren das auch Keycards oder waren das Schlüssel? Ich glaube, das waren Totenköpfe, ne? Genau, verschiedene Totenköpfe in verschiedenen Farben. Und damit musste man dann, hat man dann verschiedene Bereiche freigeschaltet. Dann gab es dann irgendwie den blauen Totenkopf, den roten Totenkopf, den gelben Totenkopf und man musste die dann haben, um dann eben das Tor zu öffnen zum nächsten Bereich des Levels. Und das hat super, super stark das Leveldesign damals geprägt, was ja auch heute noch stark polarisiert. Die Leute, die damit aufgewachsen sind, sagen, ja, wow, das war ja ein super, super tolles, innovatives Leveldesign damals bei Doom. Und das hat auch heute noch seine Qualitäten. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe ja sehr viele von diesen, heute sagt man, Boomer-Shootern dazu, die remastert wurden und ein paar Quality of Life-Features dazu bekommen haben, jetzt auf der Nintendo Switch gespielt. Teilweise auch mit anderen im Splitscreen und teilweise auch im Koop, im LAN oder Local Wi-Fi-Modus, was ganz toll ist, was die vielerseits jetzt bekommen haben. Solche Quality of Life-Features und Gyro Aim und HD Rumble, das fühlt sich dann an und so ein Weapon-Wheel, das fühlt sich dann natürlich alles ein bisschen moderner an. Aber es ist von der Nostalgie her dasselbe Feeling wie damals, vor allen Dingen vom Leveldesign. Und ich muss auf jeden Fall sagen, dass das Leveldesign nach heutigen Standards echt frustrierend sein kann, weil man hat einfach nicht mehr diese Aufmerksamkeitsspanne, die man damals hatte. Da muss man manchmal halt eine halbe Stunde durch die Gegend rennen und versuchen, irgendeinen Schalter zu finden, um dann weiterzukommen. Und das frustriert aus heutiger Sicht ungemein, wenn man da nicht sofort weiß, wie es weitergeht, weil man sich einfach dämlich vorkommt. Gerade ich habe eine sehr, sehr schlechte Orientierung in Videospielen, merke ich immer wieder. Und das passt dann bei diesen Boomershootern so gar nicht zusammen. Also sobald ich ballern kann, ist alles cool, macht alles Spaß, bis es dann eben wieder heißt, okay, wie geht es jetzt weiter? Wo ist der nächste Schädel? Wo ist noch ein versteckter Schalter? Wo habe ich noch irgendwas nicht entdeckt, irgendein Bereich, und dann geistere ich umher und dann vergeht teilweise eine halbe Stunde, bis ich irgendwie weiß, wie es weitergeht. Und dann ist wieder die Phase, wo geil, jetzt kann ich wieder ballern, jetzt macht wieder alles Spaß. Und dann kommt es aber sehr schnell wieder zu dieser Phase, dass ich orientierungslos umhergeistere. Das Problem ist, ich spiele solche Spiele halt schon von kleinster Kindheit auf, beziehungsweise in meiner Jugend mehr oder weniger richtig angefangen damit. Und bin, was den Shooting-Part betrifft, will ich behaupten, sehr gut unterwegs, weil ich das eben schon lange intensiv gespielt habe. Aber Orientierung hat sich im Laufe meiner Jahre tatsächlich nicht verbessert, vielleicht sogar eher verschlechtert. Und das ist ein sehr, sehr krasses Ungleichgewicht, weil sobald ich schießen kann, ist immer alles cool und alles fällt mir leicht. Aber sobald ich dann irgendwie einen Weg finden muss, bin ich total aufgeschmissen. Ja, das ist so ein bisschen das Problem, was ich mit den Boomer-Shootern habe heute, obwohl ich die gleichzeitig wahnsinnig gerne mag und die Nostalgie auch für mich da sehr hart reinkickt. Ja, in der Doku ging es dann weiter mit Duke 3D vor allen Dingen. War ja ein Riesenthema damals, dass es quasi auch das erste First-Person-Shooter-Spiel, auch noch Bitmap-basiert, also noch keine 3D-beschleunigte Grafik, was ich selber auf meinem ersten PC dann spielen konnte. Genau, ich habe mit 13, glaube ich, dann meinen ersten PC bekommen, einen K62, 333 MHz mit 32 MB RAM und einer super VGA-Grafikkarte, werde ich nie vergessen. Und ja, da habe ich dann als erstes natürlich sowas wie Duke Nukem gespielt. Und Duke Nukem war auch das erste First-Person-Shooter-Spiel, was ich dann im LAN gespielt habe. Also wir haben dann damals sehr, sehr früh schon angefangen, jedes Wochenende uns zu treffen, unsere PCs einzupacken, irgendwo hin zu jemandem zu fahren und die dann zu vernetzen. Damals war das dann am Anfang noch über 10-Base-Two-Verkabelung. Wer das nicht kennt, ja, kennt wahrscheinlich die wenigsten. Das waren tatsächlich T-Stücke hinten an Netzwerkkarten. Das war ja noch kein RJ45-Twisted-Pair-Kabel, sondern das war ein Koaxialkabel, was hinten an T-Stücke der Netzwerkkarte angeschlossen wurde. Und das nannte sich dann 10-Base-Two-Verkabelung, hatte 10 Megabit und das Interessante war, man musste an der einen Seite, da kam so ein T-Stück hinten an der Netzwerkkarte raus, an der einen Seite hat man dann die sogenannte Busverbindung, weil das eben eine Bus-Topologie war, weiterverbunden über Koaxialkabel. Und am Anfang und am Ende musste jeder dann einen 50-Om-Widerstand-Terminator genannt, an dieses T-Stück seiner Netzwerkkarte anbringen, um dann eben diesen Bus zu terminieren. Genau. Und wenn man das vergessen hat oder wenn es da irgendwie ein Problem gab oder jemand diese Technik nicht verstanden hat, dann hat das Netzwerk halt einfach nicht funktioniert, weil die Daten nicht angekommen sind. Und das bedeutete dann, dass man damals auf den LAN-Partys dann echt erstmal so eine Stunde Setup-Time hatte, bis man gecheckt hatte, wo das Problem war, wo ist der Anfang vom Bus, wo ist das Ende vom Bus. Das musste eben ganz genau durchgeplant sein. Und wenn einer abgebaut hat und die LAN verlassen hat oder seinen PC, ne, ich glaube, wenn er im PC aus war, ging es weiter. Aber ja, wenn er sich ausgesteckt hat, hat er sofort das ganze Netzwerk gekillt. Also die Busverbindung muss immer komplett bestehen bleiben. Sobald ein Teilnehmer den Bus verlässt, muss neu verkabelt werden. Ja, so haben wir damals angefangen und so haben wir dann Duke Nukem 3D gespielt auf LAN-Partys, tatsächlich schon im Deathmatch-Modus, so hieß das. Und das war wirklich, wirklich eine krasse Erfahrung damals. Also wir waren dann so 13 oder so und haben dann unsere PCs angeschleppt und dann über diese Busverbindung dann miteinander gespielt. Und ja, meine Mutter damals war auch extrem besorgt. Das war dann so die Zeit, wo das dann durch die Medien ging erstmals. Ich glaube, dann war auch, es war noch kurz vor Columbine, wo dann der erste große Attentat, das erste große Shooting-Attentat in den USA dann stattgefunden hat. Also so war es zumindest in meiner Wahrnehmung, wurde quasi dann schon ein bisschen vorgeplänkelt diskutiert, was denn diese Spiele mit den Kindern und Jugendlichen machen, ob das nicht gefährlich ist, ob dadurch nicht Kinder und Jugendlichen zu Serienmördern werden könnten. Also die große Frage stand dann im Raum, wo sich Psychologen damals drüber gestritten haben, sorgt dieses exzessive Spielen von solchen super immersiven Shooter-Erfahrungen dazu, dass das übertragen wird ins echte Leben und dadurch eventuell bei Vorgeschädigten oder Kindern und Jugendlichen, die in irgendeiner Form dafür anfällig sind, ein Tatendrang ausgelöst werden könnte, der dazu führt, dass die in Wirklichkeit eine Waffe sich besorgen und Leute abschießen. Und das war so die Diskussion, die dann stattfand und es war wirklich, wie gesagt, noch nicht so, es gab noch nicht so den Konsens. Keiner, also die, die da diskutiert haben, kannten die Spiele selber mehr oder weniger nicht, hatte ich das Gefühl. Haben sich dann aber als Experten sich vorgetan und dann natürlich viele Eltern dann überzeugt, dass das gefährlich ist und so auch meine Mutter, die wollte auch dann am Anfang mir Juknocamp-Spielen verbieten, hat dann sogar, wenn wir auf LAM-Partys waren, den anderen Eltern gesagt, bitte sorgt dafür, dass mein Sohn das nicht spielen darf. Und dann gab es dann, glaube ich, sofern ich das jetzt richtig wiedergebe, dann auch Diskussionen unter den Eltern, weil dann die anderen Eltern gesagt haben, nee, das ist nicht schlimm, unsere Kinder dürfen das spielen, wir haben uns das angeschaut und so haben die Eltern sich dann auch ausgetauscht. Und es dauerte dann gefühlt so ein Jahr oder so, bis es dann von meiner Mutter aus auch in Ordnung war, bis sie dann auch den Entschluss gefasst hatte, dass dieses Spielen von First-Person-Shootern für mich auf den LAN-Partys okay war. Und ja, in dieser Zeit bis dahin war das natürlich auch irgendwie bescheuert, weil alle haben dann Duke Nukem gespielt und ich dann natürlich auch irgendwie versucht, das zu spielen, aber offiziell durfte ich es dann nicht spielen. Und naja, es war alles eine wilde Zeit. Und gleichzeitig bin ich aber auch froh, das so mitbekommen zu haben, weil ich echt diese absoluten Ursprünge des First-Person-Shooter-Genres und dieser LAN-Party-Erfahrung voll mitbekommen habe. Das war halt mein absolutes Hobby damals, jedes Wochenende den PC einzupacken, auf LAN-Partys zu fahren und Shooter-Spiele zu spielen. Ganz viele Kids haben das damals so gemacht. Das war eine wahnsinnig tolle Erfahrung, hast du tolle Leute durch kennengelernt, hast du wahnsinnig viel auch technisch durchgelernt. Ich habe im Prinzip meinen ersten Beruf zum Fachinformatiker spielerisch dadurch schon mit 13 Jahren gelernt, weil ich mit 13 Jahren schon lernen musste, wie baue ich ein Bussystem auf und dann später halt auch ein richtiges Ethernet mit Netzwerkkarten, RJ45-Verkabelungen, zuerst mit Hubs und dann mit Switches und so weiter und dann irgendwann natürlich mit Routern, um dann auch online zu gehen. Ich musste verstehen, was sind IP-Adressen, ich musste verstehen, wie das IPX-Protokoll funktioniert, was Rahmentypen sind und ganz viele Dinge, die ich natürlich spielerisch erstmal lernen musste, weil ansonsten hat die LAN-Halt einfach nicht funktioniert. Wenn du das nicht verstanden hast, dann gab es schon häufiger bei Leuten, die keine Erfahrung mit LAN-Technik hatten, wir haben damals Netzwerk dazu gesagt, die kamen dann hin und haben nicht verstanden, was sie da tun und konnten dann am Ende wieder nach Hause fahren und nichts hat funktioniert. Und wenn man dann jemand war, der das wirklich verstanden hat, dann konnte man eine sehr wichtige Rolle einnehmen und war gleichzeitig aber auch immer derjenige, der dann gefragt wurde und der dafür Sorge tragen musste, dass alles funktioniert. Und in die Rolle bin ich sehr schnell reingeschlüpft, weil ich natürlich selber auch ein großes Interesse daran hatte, dass wir spielen können und nicht nur die ganze Zeit irgendwelche Einstellungen versuchen rauszufinden. Und so habe ich mich dann relativ früh damit beschäftigt und habe das dann spielerisch tatsächlich gelernt. Und das wende ich bis heute noch an, diese Art und Weise des logischen Denkens und der Problemlösung, technischen Problemlösungen in so einem frühen Alter hat mir extrem geholfen für mein weiteres Leben. Deshalb bin ich auch sehr, sehr dankbar für die Zeit der LAN-Partys, die ich in meiner Jugend und frühen Kindheit sogar schon erleben durfte. Und das hat sich auch sofort geführt, bis ich 18, 19 war und dann eben die Online-Spiele aufkamen und dann ich keine Leute mehr gefunden habe, die noch Lust hatten, LAN-Partys zu machen. Also wenn es nach mir ging, hätte ich das noch viele Jahre weitergemacht, weil es war wirklich ein sehr, sehr tolles Hobby. Genau. Und bei den Shootern war es zwischenzeitlich dann so, dass sich das natürlich weiter fortgeentwickelt hat. Wie gesagt, als Meilensteine würde ich dann Wolfenstein als erstes bezeichnen, dann Doom, dann Duke 3D von 3D Realms. Das wird auch so in der Doku natürlich auch mit den ganzen weiteren Spielen, die noch so dazwischen waren, aber auch so ungefähr in diese Richtung aufgegriffen. Also die Meilensteine werden dann immer nochmal separat präsentiert. Und der nächste Meilenstein für uns war dann zumindest Half-Life, war ein großes Thema, beziehungsweise, nee, eigentlich muss man sagen, zwischen Duke 3D und Half-Life kommt im Prinzip noch Quake. Wir hatten damals Quake 2, weil Quake 2 war das erste Spiel, was wir mit einer 3D-beschleunigten Grafikkarte gespielt haben. Und das war damals so, dass du dann eine Super VGA-Grafikkarte hattest, die noch keine 3D-Beschleunigung hatte. Und dann gab es erstmals 3D-Beschleunigerkarten ganz vorne mit dabei. Als erstes waren natürlich 3DFX-Karten, die Voodoo 1. Die hat man dann als Zusatzkarte eingebaut in den PC-Slot. Also die Super VGA-Karte war auf dem damals neuen AGP-Slot und die Voodoo 1-Grafikkarte wurde dann auf einen PC-Slot zusätzlich gesteckt auf dem Mainboard und musste dann mit einem Kabel mit der Grafikkarte verbunden werden. Das heißt, die Grafikkarte ging dann VGA in, VGA Out into VGA IN in die Voodoo und dann von da aus irgendwie wieder auf den Bildschirm oder so ähnlich. Und ja, dadurch wurden gleichzeitig beide Grafikkarten genutzt. Also die Super VGA-Grafikkarte mit ihrem Videospeicher und die Voodoo-Grafikkarte Voodoo 1. Ich glaube, die hatte dann 4 MB-Speicher, wurde dann explizit für das Rendern von 3D-Grafik verwendet. Und dann hat man dann auch erstmals in Doom 2 selber in den Grafikeinstellungen umgeschaltet auf 3DFX Rendering und plötzlich die absolute Offenbarung, plötzlich war man in der 3D-Welt, in der echten 3D-Welt. Und Software-Rendering war ab dann absolut outdated und sah total uncool aus. Und gleichzeitig hat es auch einen enormen Performance-Boost gegeben. Also Quake 2 vor allen Dingen war extrem gut optimiert. Selbst schon für die Voodoo 1-Grafikkarte konnte man das sehr, sehr flüssig im LAN dann schon spielen. Ja, ich hatte dann damals so Kumpels, die waren immer gut betucht, die haben immer das Neueste gehabt und waren auch total drin in der Szene, haben sich jedes halbe Jahr irgendwie neue Hardware gekauft, neuen PCs zusammengestellt. Und die hatten dann sehr schnell auch schon Voodoo 2 und Voodoo 3 und so weiter. Und auch immer neue PCs, neue, mehr Arbeitsspeicher. Und ich war dann so immer derjenige, der entweder Geschenke von denen bekam, so die Reste, Rampe sozusagen, und sich dann da irgendwas zusammenbauen konnte mit den Resten, die irgendwie kompatibel waren. Oder ich glaube, manchmal habe ich es ihnen auch günstig abgekauft irgendwie. Jedenfalls gab es dann hier in der Stadt in Gladbach so ein PC-Geschäft, wo wir alle immer hingegangen sind. Siewert und Kau hieß das damals. Das war hier so das Ding. Das gibt es auch heute noch auf der Mühlenstraße. Ist da ja auch wieder ein PC-Laden drin. IT-Mix heißt er. Verkauft jetzt nur noch gebrauchte Laptops, aber trotzdem sehr zu empfehlen. Wer mal einen Laptop günstig kaufen will, IT-Mix auf der Mühlenstraße, kann ich sehr empfehlen. Da war damals Siewert und Kau dann drin und wir hatten dann so Listen ausgedruckt, total lustig, in DIN A4-Format und dann hat man dann da, ist man dann da hingegangen als kleiner Furz mit 13, 14 und hat dann da diese Liste durchgeschaut, diese ausgedruckte Liste, völlig ohne Grafik, nur Schwarz-Weiß, einfach Text in Areal 8 Standardschriftart und hat dann da geträumt davon, boah, was ist das denn für eine Grafikkarte? Hier gibt es eine Matrox-Grafikkarte und da gibt es eine Voodoo-Grafikkarte und da gibt es eine Riva TNT-Grafikkarte. Also es gab dann neben den Voodoo 3DFX-Standard natürlich noch ein paar andere Konkurrenzprodukte, die auch recht gut unterwegs waren. Also es gab so eine Zeit, wo nicht ganz klar war, wer das Rennen machen wird. Und dann war es aber relativ schnell mit der Voodoo 2 und Voodoo 3 Standard, dass erstmal 3DFX das Rennen macht und die meisten Spiele, vor allen Dingen mit 3DFX Rendering, das sogenannte Glide-Rendering, so wurde das auch genannt, dann da ja am meisten die meisten kompatiblen Spiele hervorbrachte. So dass ich mich dann auch für diesen 3DFX Glideweg entschieden habe. Ein paar Kumpels von mir hatten dann auch zwischenzeitlich Suriva, TNT. T-Grafikkarten beispielsweise liefen dann auch schon mal. Ich glaube, das war auch schon eine frühe Form von OpenGL, mit denen die liefen. Aber ja, es kristallisierte sich dann raus, dass die Voodoo-Karten dann irgendwie doch die besten waren, bis dann die ersten GeForce-Karten kamen von Nvidia. Die GeForce 1 hat dann relativ schnell die 3DFX-Ära beerdigt, meiner Meinung nach. So habe ich es damals wahrgenommen. Und ja, so lief das dann immer weiter. So hatten wir dann Quake 2 mit einer 3D-beschleunigten Grafik. Und dann kam der nächste Meilenstein und das war auch für mich der größte Meilenstein in meiner Jugend und das war Half-Life 1998, glaube ich, genau. Kam dann Half-Life raus und Half-Life sah dann unfassbar gut aus. Also der Sprung von, ich sag mal, von Doom zu Duke war gut, auf jeden Fall. Von Duke zu Quake. Kann man sich drüber streiten, weil Quake sehr Arenas-Shooter-lastig eher war. Wobei es hatte auch ein bisschen was zu bieten im Singleplay, aber irgendwie war die Immersion nicht so da. Also dieses Worldbuilding war einfach irgendwie in Quake nicht so stark wie in Duke wieder. Also war es irgendwo wieder ein Rückschritt. Aber genau darin war Half-Life wieder extrem stark. Also Half-Life war technisch extrem stark von Valve. War also absolut next-game, ein Riesenschritt nach vorne. Aber auch das Worldbuilding war halt wahnsinnig stark. Also die ganze Erzählung der Geschichte und so. Das war etwas, was es vorher in dem, ja, in dem Maße bei weitem nicht gab. Also es hat Duke Nukem, was bis dahin wahrscheinlich das stärkste Worldbuilding und Character Building und wie auch immer hatte, nochmal um Welten übertroffen und dann vor allen Dingen mit dieser extrem krass hochaufgelösten 3D-beschleunigten Grafik war das dann auch absolut das Spiel, was jedes Kind spielen wollte. Zuerst dann natürlich Half-Life der Singleplayer-Modus, dann haben wir natürlich, wobei wir haben sofort wie immer auf LAN auch den Multiplayer-Modus gespielt, aber die meisten haben es über den Singleplayer-Modus dann kennengelernt. Dieses ganze Worldbuilding, wovon ich spreche, war natürlich besonders stark im Singleplayer-Modus, weil man dann, ja, Half-Life hat ja dieses schlauchartige Level-Prinzip, hört sich jetzt negativ an, aber es war damals was Besonderes. Wie durch so eine Geisterbahn wurde man da gezogen und Skript für Skript wurde abgespielt. Hier wurde irgendwie ein, ist eine Explosion entstanden und dann da wurde irgendwie ein Wissenschaftler plötzlich in die Decke gezogen von einem Alien und so weiter und so fort. Also diese Skripte sind dann abgelaufen in der In-Game-Grafik und das sah für damals halt einfach fantastisch aus, weil das ein total flüssiger Übergang war zwischen, ja, es war eigentlich gar kein Übergang. Man sah dann dieses Skript ablaufen und hatte dann aber das Gefühl, dass man sofort in dem Spiel weiterspielte. Es war keine Cutscene, sondern es war halt wirklich im In-Game-Grafik, ist es einfach passiert. So hat sich das angefühlt, total organisch. Und dadurch war Half-Life dann ein absoluter Meilenstein, was das betrifft. Wird auch in der Doku ganz, ganz hoch gelobt, zu Recht, war absolut 98, war das das Ding Half-Life. Und ich habe allerdings interessanterweise auch noch das Konkurrenzprodukt sehr stark kennengelernt, weil ich hatte einen Bekannten, unser Nachbar Dirk, der hatte Sin, S-I-N geschrieben. Und das kam tatsächlich, das haben die in der Doku auch aufgegriffen, ich glaube, eine Woche vorher oder sowas raus oder nachher, ich glaube eine Woche vorher. Also es gab ein sehr, sehr starkes Wettrennen zwischen Sin, was damals, ich glaube, war das Aidos, ich weiß es gerade nicht, auf den Markt brachte, und Half-Life von Valve. Beide Spiele waren ja sehr ähnliche Spiele, weil beide Spiele haben absolute Next-Gen-Grafik gehabt und sehr starkes Worldbuilding, sehr starken Soundtrack, sehr starke Atmosphäre geschaffen. Also Sin war auch ein sehr, sehr gutes Spiel und wir haben das auch auf LAN-Partys gespielt und hatten richtig, richtig Spaß damit. Und Half-Life ist aber sehr stark an Sin vorbeigezogen. Dadurch ist Sin absolut in den Schatten gestellt worden von Half-Life. Aber ich würde fast behaupten, dass Sin ja nicht ganz dran war, aber es war auch ein sehr, sehr gutes Spiel. Also wenn es Half-Life nicht gegeben hätte, könnte ich mir fast vorstellen, dass Sin die Rolle von Half-Life hätte einnehmen können, weil es war zu dem Zeitpunkt absolut am Zahn der Zeit und hat eigentlich all das geboten, was Half-Life auch geboten hat. Aber Half-Life hat dann das Rennen gemacht und dadurch kennt heute kaum noch jemand Sin. Ich würde mich sehr freuen, wenn es Sin, sowohl Sin als auch Half-Life mal als Remaster für die Switch geben würde. Aber klar, Half-Life kann man immer noch gut auf dem PC und alles spielen und Sin hat, glaube ich, soweit ich weiß, nie richtig einen Remaster bekommen. Deshalb ist das ein absoluter Geheimtipp von mir. Sin mit dem Add-on Wages of Sin, hieß es damals, genau. Und das haben wir auch sehr, sehr viel auf Laden-Partys gespielt und es hatte auch super innovative Ideen. Es hatte auch zum ersten Mal so einen Grapple-Hook, so eine Mechanik, wo man sich dann mit einem Haken an eine Wand ziehen konnte. Das war etwas, was Half-Life zum Beispiel nicht hatte. Und auch Fahrzeuge hatte Wages of Sin schon. Das hatte Half-Life auch noch nicht. Genau, erst Counter-Strike. Ja, auf jeden Fall, der nächste Schritt war dann für uns auf den Laden Party ist natürlich Counter-Strike und dann war es im Prinzip auch sehr, sehr schnell verloren um uns, weil Counter-Strike war das dominierende Spiel von 1999, Counter-Strike Beta 2.1 haben wir angefangen, bis Counter-Strike 1.5, bis dann Steam kam mit Counter-Strike 1.6, haben wir quasi Counter-Strike 1.5 auf LAN-Partys gespielt und in Internet-Cafés und überall war Counter-Strike das Ding. Das hat absolut alles überschattet damals, in unserer Wahrnehmung zumindest, weil auf den LAN-Partys war es das absolute Spiel Nummer 1. Die LAN-Partys wurden immer größer. Wir sind dann auf Turniere gefahren, haben dann da auf LAN-Partys in Hochneukirch, gab es da eine RiesenLAN-Party, da waren dann erstmals 80 Leute und haben dann da in Clan Wars gegeneinander gespielt und so weiter. In den Internet-Cafés, wie gesagt, war Count of Zweig riesengroß. Wir hatten zahlreiche Internetcafés hier in Mönchengladbach in der Stadt. Das Internetcafé Matrix, Internetcafé Web-In hieß es einen in Gladbach. Ich war überall unterwegs. Level One hieß einen Internetcafé. Webstar hieß ein anderes Surfers Paradise. Also ich kannte damals jedes Internetcafé in der Stadt und bin überall unter der Woche in die Internetcafés gegangen, um da Counter-Strike gegen andere zu spielen und am Wochenende mit meinem PC auf LAN-Partys gefahren, die auch immer größer wurden, um da Counter-Strike gegen andere zu spielen. Und ich bin da in eine regelrechte Sucht verfallen. Also ich bin diesem Spiel absolut verfallen damals. Meine ganze Jugend, würde ich behaupten, ist diesem Spiel zum Opfer gefallen, weil ich habe wirklich hauptsächlich Counter-Strike gespielt und viel mehr hat mich nicht mehr interessiert in dem Alter 14 bis 17, 18, würde ich mal behaupten. Ja, und das Spiel hat damit auch alles absolut überschattet an First-Person-Shootern. Natürlich kamen dann noch Sachen raus wie Quake 3, Unreturnament 99 muss man unbedingt nennen. Das waren dann die Arena-Shooter, die zu der Zeit groß wurden. Die haben wir auch alle mal gespielt oder auch die ganzen Half-Life-Mods. Vor Counter-Strike gab es ja auch schon Firearms, Opposing Force und viele andere Action Quake, viele Mods für die ganzen Spiele, die auch alle immer mal gespielt wurden und toll waren. Aber wenn ich so schätzen müsste, habe ich wahrscheinlich 95% meiner Zeit oder 90% meiner Game-Time damals von 14 bis 18 in Counter-Strike gesteckt und die restlichen 10% haben sich dann auf andere Spiele aufgeteilt. So dominant war damals Counter-Strike und das ging nicht nur mir so, sondern vielen anderen aus. So, das hat bei uns zumindest in der Szene, in den LAN-Partys, alles extrem überschattet. Was schade ist, weil heute blicke ich zurück und muss sagen, ich habe keine Lust mehr, Counter-Strike zu spielen. Nie wieder. Also ich habe mit dem Thema Counter-Strike hart gecuttet damals. Musste ich auch so machen, sonst hätte ich wahrscheinlich echt ein Problem bekommen, weil da war, war ich wirklich in der Spielsucht drin gewesen. Das kann ich nicht anders sagen heute in der Rückschau. Und habe dadurch in dieser ganzen Zeit von 14 bis 18 wahnsinnig viele Spiele verpasst im First-Person-Shooter-Genre, vor allen Dingen diese Singleplayer-First-Person-Shooter, die dann aufkamen, auch auf den Konsolen und so weiter, die auch alle in dieser Doku da erwähnt wurden. Habe ich alle verpasst. Ich habe die vielleicht mehr oder weniger eine Raubkopie gehabt davon. Also auf Lan Partys hat man quasi dann gar nichts mehr gekauft. Man hatte kein Geld. Man war irgendwie Dauerbroke als Jugendlicher und hat dann aber alle Spiele sich hin und her kopiert. Hab die auch alle immer mal angespielt, auch teilweise vielleicht mal den einen oder anderen durchgespielt, aber hab immer das als Zeitverschwendung empfunden, weil ich immer diesen Druck gespürt habe, ich muss noch besser werden in Counter-Style. Ich bin immer noch nicht der Allerbeste. Ich muss noch besser werden als diese Person. Ich muss noch besser werden, damit ich in dem Clan mitspielen kann. Ich muss noch besser werden, damit ich das nächste Ziel erreiche. Und das hat eben so viel Zeit gekostet und so viel Energie, dass ich überhaupt nicht offen dafür war, andere Spieler, die da rausgekommen sind in dieser Zeit, mal auch mal intensiv zu spielen. Und irgendwo habe ich das immer gemerkt, dass das schade war, weil wenn ich dann Quake 3 mitgespielt habe oder UT99 mal auf einer Alarmparty, dachte ich immer, boah, die Spiele haben auch wahnsinnig viel zu bieten, aber ich habe ja keine Zeit, weil ich muss ja in Counter-Strike besser werden. Oder dann kam Day of Defeat, das war ein tolles Mod, das hat mir gefallen. Das war dann erstmals im zweiten Weltkrieg-Setting. Aber auch da habe ich dann gemerkt, nee, ich kann ja jetzt nicht hier Day of Defeat spielen, ich muss ja Counter-Strike spielen. Und alle anderen spielen ja auch eher Counter-Strike. Und so war das dann damals. Und deshalb habe ich dann, als ich die Doku geschaut habe, sehr, sehr viele Spiele wiederentdeckt, an die ich mich auch gar nicht erinnert habe, weil in dieser Doku wurden, glaube ich, 80 verschiedene Spiele oder so gezeigt. Und habe das ein bisschen wehmütig betrachtet, weil ich gesagt habe, wow, du hast diese ganzen Spiele irgendwie kopiert oder teilweise mitbekommen, teilweise auch gar nicht mitbekommen, aber nie wirklich gespielt in der Zeit. Und eigentlich wäre es doch viel schöner gewesen, wenn du mehr auf Entdeckungsreise gegangen wärst, diese ganzen Spiele mal gespielt hättest, Medal of Honor und so weiter. Und nicht nur deine ganze Jugend in Counter-Strike gesteckt hättest, wovon du ja heute überhaupt nichts hast, weil, naja, ich habe eine tolle Erfahrung, dass ich besonders gut war in dem Spiel, aber das, ja, ist das wirklich eine tolle Erfahrung? Eigentlich hat es sich immer nur wie ein Kampf oder ein Kampf angefühlt. Ich wollte immer einfach nur besser werden. Und Leute haben mir gesagt, wow, du bist gut in dem Spiel, du bist ja schon so gut und trotzdem wollte ich nur besser werden. Also es gab immer nur das nächste Ziel und eigentlich richtige Erfüllungen habe ich dadurch nie erfahren, dass ich irgendwie gut geworden bin in dem Spiel. Und viel nachhaltiger sind tatsächlich heute Erfahrungen, die ich gemacht habe mit Spielen. Davor noch schon Spiele, die ich, bevor ich süchtig nach Counter-Strike geworden bin, gespielt habe. Diese Erfahrungen sind heute mir erhalten geblieben und die sind viel positiver, wenn ich darüber nachdenke, als die Zeit, wo ich halt nur noch Counter-Strike gespielt habe. Und das war so ein bisschen der Moment, wo ich dann auch nochmal in der Doku, ich meine, es war mir vorher auch schon klar, aber die Doku hat das dann nochmal so hervorgeholt, was ich da alles verpasst habe in diesem Zeitraum, welche Erfahrungen ich nicht gemacht habe, weil ich eben so gefangen war in dieser Sucht, unbedingt der Beste in Counter-Strike werden zu wollen. Und gleichzeitig hat das aber auch für mich dann nochmal so einen Impuls gegeben, dass ich ja jetzt auch noch viele Spiele nachholen möchte und kann, weil ich jetzt zum Glück diese Freiheit habe, nicht mehr süchtig nach irgendeinem Spiel zu sein, sondern einfach meine Erfahrung mit Spielen machen kann in meinem eigenen Tempo. Und ja, ich hatte damit auch schon vor längerer Zeit angefangen, aber hab jetzt auch nochmal Lust, mehr nachzuholen. Also die First-Person-Shooter für mich waren lange Zeit, ja, musste ich wirklich komplett abstinent davon werden, weil ich halt gemerkt habe, dass ich sonst wirklich in große Probleme reinkomme und habe dann viele, viele Jahre überhaupt keine First-Person-Shooter mehr gespielt. Hab dann angefangen, Fighting Games zu spielen, was ein entspannteres Spielen ist und da auch von Anfang an darauf geachtet, dass ich da vielfältiger, also viele verschiedene Spiele auch spiele und nicht nur auf einem Spiel hängenbleiben möchte. Hab dann viele Retro-Spiele, Konsolenspiele wieder nachgeholt und so weiter und natürlich mit der Nintendo Switch mich dann wieder sehr in die Nintendo-Welt dann auch verliebt. Aber hab dann irgendwann auch wieder einen gesunden Umgang gefunden mit den First-Person-Shootern. Und zwar war das für mich dann tatsächlich interessanterweise so, dass ich dann auf der Nintendo Switch mit dem Gyro Aim, also mit der Bewegungssteuerung, mit Splatoon vor allen Dingen gemerkt habe, wow, ich kann diese Spiele ja mit einem Controller auch gemütlicher spielen, ohne dass ich 10 cm entfernt vom Bildschirm klebe und mega angespannt sowas spielen muss, weil ich unbedingt performen möchte, sondern ich kann es einfach entspannt auf der Couch mit einem Controller spielen und mit dem Gyro Aim komme ich mir trotzdem nicht bescheuert vor. Weil dadurch, dass ich mit so intensiv mit First-Person-Shootern aufgewachsen bin, mit Maus und Tastatur, war es für mich unmöglich, sowas wie Halo beispielsweise mit der klassischen Controllersteuerung, mit Twin-Stick-Controllersteuerung vernünftig zu spielen. Ich habe das bis heute nie lernen können. Ich glaube, das ist auch so eine große Diskrepanz zwischen Aiming mit Maus und Tastatur und Aiming am Controller, dass man da ganz, ganz schwierig, also ich glaube, man ist, je nachdem, womit man aufwächst, es gibt ja Leute, die spielen auf der Konsole ihr Leben lang, Shooter und es gibt Leute, die haben das halt auf dem PC gelernt. Und ich glaube, es ist sehr, sehr schwer, wenn man mit einem aufgewachsen ist, auf das andere zu wechseln. Also es gibt es auch umgekehrt, es gibt auch Leute, die durchaus mit Controller sehr, sehr lange intensiv gespielt haben und nicht mehr an Maus und Tastatur spielen können oder wollen. Und für mich war Gyro Aim, diese Bewegungssteuerung, dann eben so der Mittelweg tatsächlich. Weil ich konnte gemütlich am Controller spielen und habe trotzdem das Gefühl, dass ich normal zielen kann, so wie ich das mit einer Maus gewohnt bin. Natürlich nicht mal ansatzweise so gut wie zu der Zeit, als ich halt intensiv gespielt habe, aber gut genug, dass ich mir nicht dämlich dabei vorkomme und intuitiv einfach diese Spiele wieder spielen kann. Und so habe ich dann angefangen, die sogenannten Boomer-Shooter für mich wieder zu entdecken. Das sind vor allen Dingen Ports, Remasters von den klassischen Spielen, die eben auf Konsolen und auch auf PC remastert werden, mit modernen Quality of Life-Features wie Weapon Wheel, wie ich eben gesagt habe, Gyro Aim, HD Rumble, tollen Multiplayer-Funktionen im Splitscreen, im LAN-Modus, teilweise auch mit neuen Game-Modi, irgendwie Arena-Modi oder Wave-Based-Modi, wo man dann kooperativ spielt und teilweise sogar mit Crossplay, mit allen Plattformen und sogar gemischt mit Vier-Player-Splitscreen auf der Switch und dann noch über Crossplay mit jemandem, der auf Steam Deck spielt oder jemand, der noch auf einer Xbox spielt. Also die haben sich da wahnsinnig reingefuxt, diese alten Spiele zu nehmen, dieses Nostalgie-Feeling rauszukitzeln und ganz viele tolle Quality of Life-Features reinzubauen, sodass man es einfach wieder genießen kann und gleichzeitig nicht das Gefühl hat, dass man irgendwelche Features vermisst, die einfach heutzutage so Standard sind. Ja, und so habe ich dann, was habe ich alles nachgeholt? Natürlich Quake habe ich mir geholt, Duke Nukem. Doom natürlich, ne? Doom Collection 1 plus 2, ganz, ganz toller Boomer-Shooter Remastered von Night Dive Studios. Die haben ganz viele Spiele zurückgebracht. Dann sehr zu empfehlen sind die Indie-Spiele Dusk und Iron Fury. Iron Fury habe ich, glaube ich, gestern nochmal weitergespielt und auch ganz, ganz toll jetzt auf der Switch 2 nochmal die Framerate angehoben und noch neue Quality of Life-Features reingebracht. Also wer Duke Nukem mag, sollte unbedingt mal Iron Fury spielen. Das ist im Prinzip auf der Build-Engine aufgebaut, also auf dieser uralten Build-Engine. Und das Ganze dann aufgebohrt bis zum Maximum. Und ja, ist heute noch fantastisch spielbar. Es ist quasi Duke Nukem als absolute Perfektion nochmal neu gedacht sozusagen. Und Dusk im Prinzip dasselbe, würde sich wahrscheinlich am ehest an einem Doom 1 orientieren, würde ich behaupten. Aber auch, es gibt auch Quatsch an einem Quake 1 orientieren. Aber es gibt halt auch, wie gesagt, die echten Klassiker. Quake, Doom 1, Quatsch, Doom 1 und 2, Doom 64, sogar Doom 3 gibt es. Und dann natürlich die neuen Dooms, wobei die jetzt nicht so richtig hier zupassen, aber auch Quake 1, Quake 2, die haben alles Remasters bekommen mit den ganzen Quality of Life-Features, ganz, ganz toll. Und sowas wie System Shock, Blood hat einen Remaster bekommen. Blood war ja auch ein 3D-Rams-Spiel mit der 3D-Rams-Build-Engine gebaut. Habe ich jetzt gestern erst erfahren, dass das auch ein Remaster bekommen hat. Also Night Dive Studios ist da ganz weit vorne. Die haben System Shock gemacht, die haben einen Remaster von Blood gemacht, die haben sogar jetzt ein Remaster von Outlaws gemacht, diesem Western-Shooter-Spiel. Und die will ich natürlich auch jetzt alle nachholen. Da freue ich mich auch tierisch drauf. Ja, und viele, viele weitere könnte ich jetzt Stunden drüber reden. Ich habe bestimmt 20 solcher Boomer-Shooter auf der Nintendo Switch in irgendeiner Form. Und habe da tierisch, tierisch Spaß dran. Spielen die alle nacheinander durch und kann die sehr, sehr empfehlen. Und bin gerade auch wieder total in den Flow, wie ihr merkt. Hab wieder Spaß, Boomershooter zu spielen. Und deshalb nehme ich auch diese Podcast-Folge hier auf. Ja, zurück zur Doku, genau, die haben dann irgendwann noch vor allen Dingen einen schwarzen Fleck für mich, sehr stark durchleuchtet, nämlich die Konsolenshooter. Da habe ich so gar nichts von mitbekommen quasi. Da fing dann natürlich an mit Goldeneye auf dem N64, was noch eine ganz, ganz bescheuerte Steuerung hat, ist ja auch im Nintendo Online. Habe ich jetzt auch mal nachgeholt. Im Nintendo Online kann man jetzt Gott sei Dank die Steuerung extrem einfach umstellen, sodass es jetzt für mich auch spielbar ist, weil ich mir so einstellen kann, dass ich jetzt wieder auf dem rechten Stick ziele und auf dem linken laufe. Dadurch war dann ein Goldeneye für mich auch genießbar, weil auf dem N64 war es eben mit dem Stick, der ja so mittig positioniert ist, hat man sich, hat man mit dem linken Daumen gezielt und mit den C-Buttons rechts sich bewegt und das war für mich absolut unspielbar. Das gleiche auch mit dem Duke Nukemport fürs N64 für mich auch immer unspielbar gewesen. Aber wenn man die Controls eben umdrehen kann, komme ich damit zurecht jetzt und hole diese Sachen dann auch nach. Ja, nach Goldeneye kamen dann natürlich viele andere Spiele, die da so Perfect Dark, die da so das weiter fortgeführt haben, diese Fackel weitergetragen haben, der Konsolenshooter und das immer mehr verbessert haben. Und ein Riesending für mich, eins der wenigen, was ich dann tatsächlich auch noch selber auf dem Gamecube mal gespielt habe, war dann Timesplitters, hat man einen großen Stellenwert in meinem Herzen, weil das auch ein ganz tolles Vier-Player-Koop beinhaltet, wo sogar ein Story-Modus-Koop, was wahnsinnig Spaß macht. Man springt dann so zwischen verschiedenen Zeitzonen durch Portale und hat dadurch ganz viele vermischte Settings. Einmal ist man im Wilden Westen irgendwie, einmal in der Zukunft, einmal in der Jetztzeit, einmal im, weiß ich nicht, Nachkriegszeit oder Zweiter Weltkrieg. Ganz, ganz toll, wie diese verschiedenen Settings da aufgegriffen werden. Das hat noch einen Partymodus, dass man im Versus gegeneinander spielt, es hat noch einen Koop-Mission-Based-Modus. Ja, leider, leider wurde das Timesplitters-Projekt, es sollte ja irgendwie ein Remaster kommen oder sowas von 2 und 3, glaube ich. Und das wurde jetzt ganz aktuell leider eingestampft. Ich glaube, war das Embracer, die ja von Microsoft geschluckt wurden und jetzt alle entlassen wurden. Hat mich sehr traurig gestimmt, weil da habe ich mich sehr drauf gefreut. Aber meiner Meinung nach Timesplitters 2 und auch 3 absolut zeitlose Spiele kann man auch heute noch spielen. Die gibt es ja auch sowohl auf dem GameCube als auch auf der Xbox, als auch auf der PS2, also auf der klassischen Xbox vor allen Dingen. Kann man also auch heute noch prima spielen. Und haben wir auch schon mal vor ein paar Jahren im Core Gamer-Treff nochmal durchgespielt. Sehr tolle Spiele. Ja, und dann natürlich ein Riesenthema der Konsolen. Shooter-Spiele ist natürlich Halo, wo ich persönlich, was ich persönlich gar nicht mitbekommen hatte, weil ich überhaupt keine Xbox hatte. Und das habe ich auch sehr stark verpasst, meiner Meinung nach. Habe ich dann auch vor ein paar Jahren mal irgendwann nachgeholt. Wir haben ja auch vier Xbox Classics im Core Gamer Treff und haben die auch mal miteinander vernetzt. Drei-, vier Mal haben wir dann sogenannte Halo-Retro-LAN-Partys gemacht, wo wir dann Halo 2 vor allen Dingen gegeneinander gespielt haben. Das ist auch ganz toll, weil man kann bis zu vier Spieler pro Xbox im Splitscreen spielen lassen und dann hatten wir vier Xboxen oder mehr sogar miteinander vernetzt, sodass wir dann zu unserer Höchstzeit, glaube ich, wir haben immer nur zwei pro Xbox gehabt, aber wir haben, glaube ich, mit zwölf Leuten dann Halo gespielt und den ganzen Abend lang. Das hat mega, mega Spaß gemacht. Obwohl ich mich bei Halo, wie gesagt, so absolut eingeschränkt fühle, weil ich einfach überhaupt nicht spielen kann mit der Twin-Stick-Steuerung. Und das, obwohl ich schon Halo 1, 2 und was haben wir noch durchgespielt, alle im Koop im Core-Gamer-Treff dann irgendwann mal durchgespielt. Ich glaube, Halo Reach war noch dabei und Halo 4. Und die haben wir alle mal durchgespielt. Und obwohl ich die alle durchgespielt habe im Korb, habe ich immer noch danach das Gefühl gehabt, dass ich einfach gar nichts treffen kann mit diesem Xbox-Controller. Also bestimmt gut 20, 30 Stunden versucht und es geht einfach nicht. Es wird kaum besser und ich fühle mich absolut nicht in der Lage dazu, einen First-Person-Shooter mit einem Gamepad zu spielen. Es sei denn, es hat Gyro Aim und deswegen bin ich halt auch so mega hart festgefahren auf dieses Gyro Aim-Thema und freue mich über jedes Spiel, was auf die Nintendo Switch kommt und hoffe auch vor allen Dingen, dass Halo jetzt auf die Nintendo Switch kommt. Es ist ja jetzt schon announced, dass es für die Playstation kommt, aber ich will es vor allen Dingen auf der Nintendo Switch haben. Warum? Weil eben auf der Nintendo Switch immer dieses Thema Gyro Aim, warum auch immer, von Anfang an mitgedacht wurde und diese ganzen Spiele immer auf der Nintendo Switch oder fast immer auch Gyro Aim Unterstützung bekommen. Komischerweise in der PS4-Ära teilweise nicht, obwohl die PS4 auch schon eine Gyro-Unterstützung hatte, das Gamepad. Aber irgendwie war das so ein Ding, dass es immer auf der Nintendo Switch mit Gyro Aim dann kam und auf der PS4 teilweise oder sehr häufig dann eben nicht. Wie das bei der PS5 ist, weiß ich nicht. Ich wollte jetzt nochmal einen Podcast zu den Resident Evil-Teilen machen, die wir ja im Mercenary-Modi alle mal gespielt haben. Also der Podcast soll vor allen Dingen dann um Resident Evil Mercenary Modi gehen, also Söldner-Modi im Deutschen, welcher davon gut ist oder welcher der beste ist und wo die Unterschiede sind in den verschiedenen Resident Evil-Spielen. Und im Zuge dessen wollte ich auch nochmal prüfen, weil der Schinken ja dann seine PS5 auch nochmal mitbringt, ob denn auch die Resident Evil Ports zum Beispiel, Resident Evil 5, 6 und so weiter auf der PS5 denn dann wenigstens Gyro Aim unterstützen, weil sie das eben bei der Switch tun, wobei Resident Evil 4 stimmt nicht. Das ist der Ausreißer. Resident Evil 5, 6 und die Revelations Teile unterstützen, zum Beispiel alle Gyro Aim auf Nintendo Switch. Und deshalb habe ich die auch alle durchgespielt und fühle mich da auch nicht so furchtbar wie bei Halo, wobei Resident Evil jetzt natürlich nicht zum Thema passt. Es ist ja ein Third-Person-Shooter. Aber ja, das zum Thema Gyro Aim, warum ich diese ganzen Spiele weiterhin am liebsten auf der Nintendo Switch spielen möchte. Jönnte man sagen, wieso spielst du die nicht einfach auf dem PC wie früher, wenn du damit aufgewachsen bist. Und das ist irgendwie bei mir komisch, weil ich habe dieses Feeling, irgendwie, als ich damals aufgehört habe, am PC zu spielen, habe ich das Thema PC-Gaming für mich komplett beerdigt und bin da auch bis heute sehr gut mitgefahren und schaue da auch überhaupt nicht zurück. Also ich bin froh, diese Zeit erlebt zu haben, wo dieses PC-Gaming groß wurde. Das war vor allen Dingen die Pre-Steam-Ära. Eine ganz interessante Zeit, wo es ganz viele Innovationen gerade im First-Person-Shooter-Genre gab. Aber irgendwann haben mich die ganzen Probleme, die es auf PC gab und das ewige Rumgefummel und die ständigen, das ständigen Aufgerüste nur noch genervt, sodass es mich vom Spielen mehr abgehalten hat als alles andere. Und da habe ich dann irgendwie in einer Phase die Konsolen für mich wiederentdeckt, beziehungsweise erstmals entdeckt. Und seitdem bin ich einfach viel, viel lieber auf einer Konsole unterwegs, weil ich einfach weiß, ich kann was spielen und das ist optimiert für das System. Ich kann mir vorher Reviews durchlesen und kriege dann mit, dass es vielleicht nicht gut optimiert ist. Dann brauche ich es nicht kaufen, aber ich muss auf jeden Fall nicht irgendwelche individuellen kleinen Probleme fixen. Und ich muss mich nicht damit rumärgern, welche Mod ich jetzt wieder installiere und ob ich die Mod brauche oder nicht. Und also für mich löst das alles nur Stress aus. Gerade im FPS-Genre, war auch damals schon bei Counter-Strike so mit den ganzen Weapon-Models und High FPS-Models und dem ganzen Scheiß, der dann aufkam und die ganzen Konsolenbefehle. Das sind alles Dinge, auf die ich eigentlich rückblickend überhaupt keine Lust mehr habe. Ich musste die damals natürlich alle mitmachen, weil man wollte ja oben mitspielen. Aber eigentlich war das alles einfach nur nervig. Ich hätte mir einfach nur gewünscht, eine absolut stabile Shooter-Experience, wo alle die gleichen Voraussetzungen haben. Und das sehe ich halt tatsächlich eher auch auf den Konsolen als auf PC, weil es die Konsolen geschlossene Systeme sind, wo man eben nicht cheaten kann, keine Mods anmachen kann und so weiter und so fort. Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn die Konsole natürlich gehackt wird. Aber es ist zum Glück auf Nintendo Switch überhaupt kein Thema, auch nicht auf Switch 1 groß gewesen, wenn man mal was online spielen wollte, dass da irgendwelche Cheater unterwegs waren. Und das alleine gibt einem so eine Ruhe, so ein Peace of Mind, dass man weiß, okay, das ist eine Experience, die ist von dem Entwickler so gewollt. Hard und Software spielen so zusammen, wie der Entwickler das auch in seiner Entwicklungsumgebung getestet hat. Und dann kann man viel entspannter, finde ich, die Spiele einfach genießen, ohne ständig mit diesen Hintergedanken zu leben, ob man irgendwas noch umstellen muss, irgendeine Grafikeinstellung falsch hat, irgendeinen Treiber, einen Grafikkartentreiber vielleicht aktualisieren sollte, weil man dann nochmal 10% mehr Leistung bekommt. Ob man Fausung ausmachen sollte, ob man irgendwelche Dinge im Treiber noch einstellen könnte. Diese ganzen Sachen fallen grundsätzlich weg. Man hat einfach eine vordefinierte Experience, die so gewünscht ist und so getestet ist und fertig. Und das gibt mir diesen Peace of Mind, weshalb ich eben diese ganzen Shooter-Spiele auf der Konsole jetzt alle entspannt durchspielen kann, die ich, obwohl ich immer den neuesten Gaming-PC hatte, in meiner ganzen, naja gut, als Jugendlicher noch nicht, aber ich sag mal so ab 16 ist all mein Geld immer ins Aufrüsten von PCs geflossen. Und da war ich natürlich auch super fit drin und hatte auch immer gute PCs, zumindest relativ gute. Hab mich auch immer viel damit beschäftigt, dass alles lief und es lief auch immer alles gut. Ich war sogar immer derjenige, der anderen Leuten helfen musste auf den Lernpartys, immer anderen Leuten Windows neu installiert und beratend zur Seite gestanden. Aber irgendwann habe ich einfach diesen Cut gemacht, dass ich für mich gesagt habe, das will ich einfach nicht mehr, weil es hält mich vom Spielen ab. Ich möchte eigentlich spielen und nicht immer im Hinterkopf dieses ganze technische Rumgefummelt haben. Und deshalb möchte ich heute auch weiterhin auf meiner Nintendo Switch diese Spiele entspannt auf der Couch spielen und nicht auf einem PC. Und deshalb freue ich mich für jeden, wenn die Spiele eben auf euren Plattformen rauskommen, also auch wenn sie für PlayStation kommen oder für PC oder für Xbox, kann ich mich für euch freuen. Aber ich freue mich vor allen Dingen, wenn sie dann auf die Nintendo Switch auf die Plattform meiner Wahl dann geportet werden, weil dann werde ich sie halt auch spielen, so wie ich sie spielen möchte und dann habe ich auch Spaß damit. Genau. Ja, das war es, glaube ich. Ich könnte noch ewig weiterreden über das First-Person-Shooter-Genre. Wie ihr merkt, tief verwurzelt und ja, ich habe da sehr unterschiedliche Wahrnehmungen zuerlebt oder ja, sehr unterschiedliche Stadien durchlaufen in meinem Leben. Aber irgendwie haben mich diese Spiele dann doch zeitweise sehr intensiv immer begleitet und irgendwie fühlt es sich an, als ob ich jetzt so einen Full Circle mache und den Rückweg antrete im Alter. Und irgendwie, ja, ich glaube, das ist auch normal im Alter, dass man einfach die Sachen, die man in seiner frühen Kindheit und Jugend mochte, irgendwie nochmal für sich wiederentdecken möchte. Und ja, das werde ich weitermachen. Da freue ich mich schon drauf. Und euch kann ich nur dazu motivieren, euch auch nochmal, ja, zumindest wenn ihr älter werdet, in Erinnerung zu rufen, woran ihr früher so in eurer Kindheit, Jugend Spaß hattet und das einfach wieder zu entdecken und zu checken, was daran, an meinen Erinnerungen war, wirklich, ist wirklich so gewesen. Und manchmal spielt der Verstand an die Erinnerung einem ja auch einen Streich und manche Spiele sind absolut schrecklich und man hat sie aber super gut in Erinnerung. Das kann natürlich bedeuten, dass man dann sich dadurch die Erinnerung auch ein bisschen kaputt macht. Die Gefahr besteht durchaus. Aber ich muss sagen, bei mir ist es zumindest so, die meisten Spieler, die ich in guter Erinnerung erhalten habe, die kann ich heute mit voller Nostalgie weiter genießen und mich besonders darüber freuen, dass ich das in seiner Zeit so erleben durfte und ich jetzt auch nochmal erleben darf, wie diese Spiele eine zweite Chance bekommen in Form eines Remasters als Boomershooter. Ja, einfach eine tolle Erfahrung. Und ich hoffe, das FPS-Genre wird auch weiterhin ein bisschen für die Retro FPS-Fans für mich was zu bieten haben, weil ich muss sagen, ab Call of Duty Modern Warfare habe ich ja aufgehört, auf dem PC zu spielen. Und die ersten zwei Call of Duty's waren auch noch tolle Spiele mit dem Lehnensystem, das war das Leaning. Das war sehr innovativ nochmal. Und das habe ich auch noch online competitive gespielt und so. Und auch die Singleplayer-Modi durchgespielt von Call of Duty damals. Aber ja, ich muss auch sagen, und das wird auch in der Doku mehrfach aufgegriffen, es ist einfach zu viel von dem Gleichen geworden. Also das Problem an den modernen First-Person-Shootern ist, dass da kaum noch Innovation drin steckt. Es ist halt irgendwie das Call of Duty-Formular, ist einfach der Verkaufsschlager. Und warum sollte ein Studio nochmal riskieren? Gerade heute im AAA-Bereich, wo unfassbar viel Geld investiert wird in diese Spiele. Und da will keiner mehr riskieren, was Neues zu probieren. Und Call of Duty verkauft sich ja weiterhin wie geschnitten Brot. Und Battlefield, glaube ich, auch. Und deswegen werden die leider so weitermachen und die Spiele einfach immer weiter als Einheitsbrei rausbringen. Und es ist irgendwie gefühlt immer dasselbe. Und deshalb bin ich da lange raus und werde auch weiterhin keine modernen Call of Duty-Spiele mehr anspielen, außer vielleicht einen Nazi-Zombie-Modus. Okay, da würde ich mich vielleicht nochmal drauf einlassen, aber ansonsten online würde ich die auf keinen Fall spielen. Und im Singleplayer, ja, habe ich gefühlt alles schon gesehen. Also mich interessieren dann doch eher mittlerweile die Spiele von damals und die Indie-Boomer-Shooter. Wie gesagt, Iron Fury große Empfehlung, Dusk große Empfehlung. Und da kommen noch viele weitere, die es jetzt schon länger auf Steam gab, auch langfristig hoffentlich auch auf die Konsolen. Und da werde ich mich reinfuchsen und sehr, sehr viel Spaß rausziehen. Genau. So viel zum First-Person-Shooter-Genre. Aus meiner persönlichen Meinung. Wie gesagt, da war sehr viel persönliche Meinung jetzt wahrscheinlich drin. Einige werden mir wahrscheinlich da jetzt sehr stark widersprechen. Aber das ist ja okay, jeder hat da seine Meinung. Ich wollte nur mal meine Meinung kundtun und meine Erfahrung mit euch teilen. Und ja, dann würde ich sagen, beende ich es hiermit. Bis bald.