Core Gamer Treff Podcast
Deutschsprachiger Podcast über den Core Gamer Treff aus Mönchengladbach.
Wir haben unseren eigenen Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.
Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
Also kommt uns doch einfach mal besuchen. Wir öffnen regulär jeden Dienstag ab 17 Uhr, Freitags ab 17 Uhr und Samstags ab 14 Uhr und darüber hinaus veranstalten wir auch regelmäßig Special Events.
Kommt einfach in unser Discord oder schaut auf unserer Homepage vorbei um mehr über uns zu erfahren.
Core Gamer Treff Podcast
Game Design und Level Design mit Game Builder Garage und Super Mario Maker 2
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Lernen fühlt sich wie Spielen an, wenn Werkzeuge Hürden senken und Neugier belohnen. Genau das passiert, wenn wir mit Game Builder Garage und Super Mario Maker 2 arbeiten: Kinder und Jugendliche entwerfen Mechaniken, testen Ideen in Sekunden und verwandeln spontanes Ausprobieren in bewusstes Game Design. Wir nehmen dich mit in unseren Schul- und Ferienkurs-Alltag und zeigen, wie aus einem Controller ein Kreativwerkzeug und aus Gruppenarbeit ein echter Design-Prozess wird.
Zuerst gehen wir durch die sieben Lektionen von Spielestudio: vom Fangspiel über Gyro-Kugelparcours und Shoot’em Up bis zu 3D-Rätseln, Racing und 3D-Action mit Twin-Stick-Steuerung. Dabei stehen visuelle Programmierung, Logikgatter, Hitboxen und Kameraarbeit im Fokus. Checkpoints prüfen das Verständnis und zwingen dazu, Texte, Hinweise und Mechaniken wirklich zu begreifen – ein wichtiges Gegenmittel zum „Speedrun“-Reflex. Wir sprechen darüber, welche Altersstufen besonders profitieren, warum sechste bis achte Klassen oft ideal sind und wie Feedback-Schleifen Motivation und Problemlösefähigkeit stärken.
Dann wechseln wir zu Super Mario Maker 2 als nächstem Schritt ins Leveldesign. Der Editor erlaubt schnelle Ergebnisse, klare Lernziele und eine starke Bühne für Präsentationen: Kinder bauen in einer Stunde ein Level, zeigen es am Beamer und erhalten strukturiertes Peer-Feedback. So lernen sie Schwierigkeitskurven, Lesbarkeit, Checkpoints, Risikobelohnung und Rhythmus. Wir vergleichen die fünf Mario-Styles, Umgebungen und die Superwelt-Funktion für Teamprojekte. Außerdem klären wir die Kaufentscheidung: Spielestudio für tiefe Systemgestaltung und Kreativfreiheit, Mario Maker 2 für unmittelbare Zugänglichkeit und Feinschliff an Spielerführung. Als Ausblick stellen wir N++ vor, ein „erwachseneres“ Jump’n’Run mit starkem Editor für Fortgeschrittene.
Wenn du Medienbildung, Informatik oder kreative AGs gestaltest, bekommst du hier praxisnahe Konzepte, die skalieren und begeistern. Abonniere den Podcast, teile die Folge mit Kolleginnen und Eltern und hinterlasse eine Bewertung – welche Tools funktionieren bei dir am besten und warum?
(Dieser Text wurde mit KI erstellt)
Intro Soundtrack:
Artist : chibi-tech
Album : Psyvariar THE MIX
Release date: 2008
Mid-Roll Soundtrack:
Dieser Podcast dreht sich um den Core Gamer Treff - ein Treffpunkt in Mönchengladbach NRW für volljährige Fans von lokalen Multiplayer Spielen.
Wir haben unseren eigenen privaten Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.
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Einstieg Und Ziel Der Folge
moWillkommen zurück im Core Gamer Treff Podcast. Heute mal wieder mit einer Solo-Folge von mir. Und ich möchte gerne einmal über Game Design und Leveldesign mit Nintendo Switch Software sprechen, weil ich ja in Schulen und Bildungseinrichtungen jetzt unterwegs bin, seit einiger Zeit schon und auch Ferienkurse bei mir im Core Gamer Treff mache, wo ich tatsächlich mit den Schülern, also Kindern, teilweise noch bis Jugendliche und auch junge Erwachsene mit Game Builder Garage zu Deutsch Spielestudio arbeite, um eben das Thema Game Design zu vermitteln. Und jetzt auch seit neues Super Mario Maker 2 auf der Nintendo Switch für das Thema Level Design. Ja, und das sind ganz niedrigschwellige Themen, die wir da angehen. Also beide Programme sind super, super einsteigerfreundlich und sehr, sehr verspielt, spielerisch auch. Das heißt, das ist mehr oder weniger so ein bisschen so ein Impuls, den man den Kindern und Jugendlichen da gibt, um mal für sich selber rauszufinden, ob das ein Thema ist, was Spaß macht, wo man sich mehr mit beschäftigen möchte, wo man vielleicht überlegt, sowas auch mal beruflich später zu machen. Ja, genau. Im Prinzip lernt man in beiden Fällen sehr toll über das Thema Kreativität, logisches Denken und auch Teamarbeit, weil man sich natürlich gegenseitig da Feedback geben kann und die Spiele bzw. Levels, die man da kreiert, den anderen einfach mal zeigen kann. Und das bietet halt einen super praxisnahen Einstieg, wie gesagt, niedrigschwellig in die Welt der Spieleentwicklung. Und es kommt natürlich sehr, sehr gut an bei den Kids, dass die dann eine eigene Nintendo Switch haben, wo die das alles drauf machen können, mit einem Controller und so weiter. Ja, die müssen tatsächlich für das Game Builder Garage, also Spielestudio auf Deutsch, müssen die tatsächlich gar keine eigenen Programmierkenntnisse überhaupt mitbringen. Es wird auch generell gar kein Code vermittelt. Also es ist tatsächlich Game Design, nicht Programmieren als solches. Das ist mehr oder weniger, ja, man würde das als visuelle Programmierung wahrscheinlich am besten beschreiben können. Ja, da werden letztendlich dann Assets, also sogenannte Nodons zu heißen, die da im Deutschen da reingezogen, dann miteinander verbunden und die Eigenschaften bearbeitet. Ja, und dann kann man ganz toll einfach von der Programmieroberfläche, in Anführungsstrichen, in das Spiel sofort wechseln und schauen, was hat sich verändert, wenn ich da jetzt ein Männchen reinziehe und einen Joystick und ich verbinde den Joystick bzw. den Knopf Y mit dem Männchen und der Funktion springen, dann gehe ich in das Spiel rein, drücke einmal die Minus-Taste und drücke Y und auf einmal kann das Männchen springen. Und dann verbinde ich den Analogstick mit der Funktion gehen, rechts, links oder oben-unten und kann dann sehen, wie das Männchen sich ja, je nachdem, wie ich es verbunden habe, dann rechts, links oder oben-unten bewegen kann. Und so fängt das Ganze ganz, ganz spielerisch an. Natürlich sind da auch logische Bausteine drin, also Logikgatter lernen die Kinder natürlich auch und oder. Aber alles ist letztendlich durch diese Nodons total spielerisch abgebildet und ja, auch so typisch Nintendo-mäßig, was die User Experience betrifft, ist das ganz, ganz toll, sodass das vom Audiovisuellen, also von den Soundeffekten und von dem, was da eben so grafisch schon vorhanden ist und man da einfach reinziehen kann. Das macht einfach direkt Laune, damit rumzuexperimentieren und da seine eigenen Kreationen reinzubringen. Ja, genau. Game Builder Garage mache ich jetzt schon seit längerem, seit einem ganzen Halbjahr jetzt in zwei Schulen. Dann kommen jetzt noch zwei weitere bzw. eine Schule und noch einen Ferienkurs jetzt mit dazu. Generell habe ich mehrere Ferienkurse dazu auch schon gemacht bei mir im Chorgamertreff. Der nächste Ferienkurs ist übrigens auch schon bald in den Osterferien. Das läuft dann über Skills Up. Da könnt ihr euch anmelden auf skillsup-mg.de bzw. eure Liebsten anmelden. Das ist dann vom 30.03. bis zum 2.4. immer von 10 bis 15 Uhr in den Osterferien. Genau, und genau im Game Design mit Game Builder Garage läuft das so, dass man letztendlich da mehrere Lektionen hat. In jeder Lektion lernt man relativ gut schon mal, welche unterschiedlichen Spielearten es so gibt. Ganz simpel angefangen hat man dann zum Beispiel bei Lektion 1 Die Wilde Jagd. Das ist ein Fangspiel für zwei Spieler, wo man Grundlagen wie Laufen und Springen lernt. Und man kann tatsächlich auch schon in der ersten Lektion dann den Joy-Con teilen, sodass dann einer abhauen kann und der andere ihn fangen kann. Und das ist so ein Onscreen-Spiel, das heißt, das ist die einfachste Form von Spiel, alles ist auf einem Bildschirm und das sind einfach zwei Strichmännchen, die sich gegenseitig fangen müssen. Dann bei Lektion 2 hat man dann so ein klassisches, wie soll ich sagen, Kugel-Rollspiel, wie diese Marble-Madness-Spiele. Das Besondere bei dem Spiel ist eben, dass die Perspektive sich so kippt, dass man eben von oben drauf schaut, eine Vogelperspektive kennenlernt und dass man dank der Nintendo Switch auch tatsächlich die Bewegungssteuerung, den Gyrosensor, einsetzt, weil man muss die Nintendo Switch bzw. den Controller entsprechend kippen, sodass der Sechsachsen-Gyrosensor dann auslöst und dann die Kugel entsprechend rollt. Das ist also ein sehr, sehr tolles Spielerlebnis, dass man direkt so einfach schon mit so einem Gyrosensor mal rumspielen kann. Genau, bei Lektion 3, die heißt dann Alien-Attacke, das ist ein klassisches Shoot-'em'up-Spiel. Da lernt man dann zum ersten Mal Scrolling kennen, also ein Auto-Scrolling, wie der Bildschirm einfach immer weiter scrollt und man dadurch halt von links nach rechts horizontal immer weiter im Verlauf des Spiels weiterkommen bis zum Endboss. Und typischerweise wie bei diesen Shoot-'em'up-Spielen muss man dann mit so einem Alien dann, muss man mit einem Raumschiff dann Aliens abschießen und am Ende dann so ein Riesen-Elien und noch so ein paar Obstacles dodgen oder auch schon mal Schüssen ausweichen. Man programmiert dann auch die Schussmechanik selber und kann dann so ein bisschen bestimmen, soll die so ein bisschen im Bogen oder ganz gerade und wie soll die Frequenz sein und so weiter. Also da steckt schon immer die Möglichkeit auch drin, noch so ein bisschen zu variieren innerhalb der Lektion. Vor allen Dingen am Schluss einer jeden Lektion springt er dann automatisch immer in den freien Programmiermodus und da kann man dann so Kleinigkeiten dann noch verbessern oder individualisieren oder generell nochmal grundlegend verändern. Also man hat dann das, was man als Lektion selber gebaut hat, vorgegeben, hat man dann in der freien Programmierung nochmal als Kopie zur Verfügung und kann dann darauf aufbauen und eigene Ideen noch mit reinbringen. Genau, Lektion 4 ist dann der Risikoparcours. Da wird es dann zum ersten Mal so, dass man. Ah, nee, noch nicht. Nee, das kommt später. Das ist auch Scrolling von links nach rechts, horizontal, ne? Letztendlich laufen, springen und zum ersten Mal auch schlagen. Da lernt man dann Hitboxen und Hurtboxen kennen, also wie ein Sensor, so wird das da genannt, auslöst, um dann eben ein Objekt zu zerstören, wenn die Funktionen schlagen, auf den Sensor trifft. Da lernt man dann auch ganz toll so, ja, auch wieder visuell spielerisch, wie sowas in einem Spiel eigentlich funktioniert, wie eine Hitbox, eine Hurtbox trifft und dadurch dann eine Funktion auslöst, über diese Sensoren etwa. Genau, Lektion 5 ist dann zum ersten Mal dreidimensional, weil man dann auch erstmals in die 3D-Perspektive wechselt mit einer Kamera. Da wird dann eine Kamera eingeführt, sodass man die Kamera positioniert und sich dann voll in 3D in einem Raum bewegen kann und dann ein dreidimensionelles Rätselspiel im Prinzip da nachprogrammiert. Ist auch ganz toll, weil man dadurch dann auch so ein bisschen das Thema Mathematik da reinbringt, weil da gibt es dann eben so ein Rätsel, dass man eine bestimmte Anzahl Schläge auf so einen Schalter machen muss, bis eben so eine Tür sich dann öffnet und ja, da steckt auch so ein Algorithmus hinter dem man da verstehen muss. Dann Lektion 6, ist eigentlich immer das beliebteste Spiel bisher gewesen. Das ist nämlich ein richtiges Rennspiel. Da hat man dann tatsächlich vollwertiges Autorennspiel, dass man eine Kamera so installiert, dass die quasi in der Third Person einem Fahrzeug folgt und das kann sich durch einen Hindernisparcours bewegen und man fährt sogar ein Bettrennen gegen einen Computergegner, hat sogar so eine Laptime und kann dann ganz viel dann auch im Nachgang die Strecke verändern, so wie man die haben möchte. Ja, und Lektion 7, die letzte Lektion ist dann tatsächlich ein vollwertiges 3D-Action-Spiel, wo man dann in 3D so einen Parcours abläuft, springend schlägt und so weiter. Allerdings dann zum ersten Mal so, dass man auch mit Twin-Stick steuert. Das heißt, üblicherweise wie bei einem 3D-Action-Spiel bzw. 3D-Jump-'n Run-Spiel hat man den linken Stick zum Bewegen, wie bei Mario 3D. Und mit dem rechten Stick kann man die Kamera freidrehen. Ja, das sind die sieben Lektionen, über die in den Game Builder Gewahrstand vorkommen. Und man kann, wie gesagt, auch jederzeit in der freien Programmierung sich da selber austoben. Ist ganz toll gemacht, da könnte ich jetzt ganz kreativ werden. Werden die auch automatisch eigentlich schon. Und was auch ganz toll ist, ist, dass es nach jeder Lektion immer so eine Überprüfung gibt, so genannte Checkpoints. Das heißt, nach jeder Lektion muss man dann Probleme lösen, die sich halt so darstellen, dass man irgendwas gegeben hat. Also ein Männchen und muss an den Apfel kommen. Und dann ist halt die Frage, ja, wie löst man das Problem jetzt? Der Apfel ist irgendwie hinter einer Plattform und vor der Plattform ist irgendwas, was man kaputt machen muss und dann muss man das eben so programmieren, in Anführungsstrichen, dass die Funktion schlagen, eine Plattform oder ein Hindernis kaputt macht, damit der Apfel auf einen zurollen kann, beispielsweise. Ja, und da wird dann wirklich nochmal enorm, ja auch deutlich schwieriger dann ab überprüft, ob man das auch verstanden hat, was man da eigentlich in der Lektion gemacht hat, weil genau die Dinge dann vorkommen, die man in der Lektion vorher eben selber programmieren musste. Und diese Dinge werden dann eben abgefragt und ja, auf verschiedene Arten und Weisen das logische Denken und die Kreativität dadurch dann wirklich richtig schön aus den Kids rausgekitzelt, dass die sich auch mal wirklich Gedanken darüber machen müssen, was habe ich da jetzt eigentlich die letzte Stunde in dieser Lektion gelernt. Weil oftmals ist es so, das beobachte ich ja generell schon jetzt sehr vermehrt, dass die jüngere Generation, die sind sehr schnell darin, haben eine sehr tolle Auffassungsgabe, aber die sind sehr, sehr schlecht darin, sich Dinge durchzulesen. Das heißt, die drücken immer die ganze Zeit weiter, weiter, weiter. Für die ist alles irgendwie immer ein Speedrun-Modus. Die gucken immer, wie schnell bin ich, wie schnell sind die anderen neben mir und jeder versucht irgendwie mal als erstes fertig zu sein. Aber das rächt sich dann, wenn sie dann nämlich den Checkpoint danach machen müssen. Dann müssen sie dann nämlich das, was sie da gelernt haben, hoffentlich, dann auch nochmal vertiefend einsetzen, um Probleme aus sich selbst heraus zu lösen. Genau, deshalb Game Builder Garage auf Nintendo Switch, das gibt es auch für Nintendo Switch 1, natürlich gab es das schon, das kam auch für Nintendo Switch 2 raus. Von meiner Seite absolute Empfehlung, kostet 30 Euro. Könnt ihr euren Kids kaufen oder auch Projekte mit Kids machen. Kann ich absolut empfehlen. Ist jetzt nach einigen Kursen und einigen Kids, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, die das bei mir gemacht haben, wirklich sehr gut angekommen. Die geben mir auch regelmäßig Feedback und da hat es sehr viel gutes Feedback gegeben. Ich würde sagen, tendenziell ist es eher ein bisschen verspielter. Also es kommt besonders gut bei den Kids, so sechste, siebte Klasse an, würde ich mal sagen. Fünfte auch vielleicht schon bei einigen, aber das könnte schon teilweise schwer werden bei den Checkpoints. Ein bisschen überfordernd vielleicht schon, optimal, vielleicht sechste, siebte Klasse, achte auch, je nach Person. Aber sobald die dann so ein bisschen, naja, wie soll ich sagen, schon selber ihre Gaming-Erfahrung gemacht haben und schon zu viel League of Legends oder Fortnite dann gespielt haben, ist das natürlich für die dann erstmal so, wow, das ist ja was für Kinder, so nach dem Motto. Es gibt auf jeden Fall so einen Punkt, wo, kenne ich ja selber auch noch aus meiner Kindheit, Jugend, wo die Kids das dann plötzlich uncool finden, weil das da eben so verspielt ist und weil da irgendwie so ein Männchen da irgendwelche nicht mehr lustigen Sachen dann sagt, die einfach nicht zum aktuellen Humor der Zeit passen. Will ich es mal so ausdrücken. Aber grundsätzlich kann das auch ein 20-Jähriger machen und wird da auch was durchlernen. Es ist halt nur die Frage, ob es ihm irgendwie zu kindig dann irgendwie ist. Ja, das war's zu Game Builder Garage, zu Deutsch Spielestudio. 30 Euro im E-Shop, sehr zu empfehlen, gibt es auch als physisches Spiel. Ganz, ganz toll, macht auch Spaß noch für Erwachsene. Und man kann da wirklich eigene Spiele, Minispiele mit kreieren, ohne auch nur ansatzweise irgendeine Erfahrung mit Videospielprogrammierung bisher gehabt zu haben. Sehr empfehlenswert. Genau, das andere ist Super Mario Maker 2, das ist das zweite Mario Maker-Spiel, ist ja auch schon ein bisschen bekannt, glaube ich. Letztendlich baut man da Mario Levels selber nach. Und das nutze ich jetzt auch als Follow-up-AG quasi in zwei Schulen, für die, die gerade dieses Game Builder Garage durch haben, als ein Game Design. Die kommen jetzt quasi in den zweiten Kurs und machen dann Leveldesign, so nennen wir das. Und die bauen dann mit dem Super Mario Maker 2 eigene Mario Levels. Und Super Mario Maker 2 ist ein ganz, ganz tolles Spiel, um spielerisch das Level-Design eben kennenzulernen, weil auch das ist extrem niedrigschwellig. Der Editor ist wirklich so richtig. Auch hier wieder, Nintendo ist so unfassbar gut da drin, ja Dinge aufs absolut Wesentliche zu konzentrieren, sodass man wirklich sofort loslegen kann, ohne auch nur ansatzweise irgendwie eine Hemmung zu haben, dass man was falsch machen könnte, weil alles ist so spielerisch leicht da und man zieht sich da einfach ein paar Blöcke rein, legt da ein paar Gegner hin, setzt ein paar Power-Ups, die man mit Mario aufsammelt und dann hat man plötzlich schon sein erstes Level gebaut und dann geht es weiter, man bespricht die Levels dann mit den Kids. Es kommt dann immer, die Kids haben dann immer anderthalb Stunden Zeit, ihr Level zu bauen und dann kommen die dann noch nach vorne oder meistens eine Stunde und haben dann noch eine halbe Stunde Zeit, nacheinander ihr Level dann der Gruppe zu präsentieren, an dem großen Beamer. Und dann wird darüber diskutiert, was ist gut an dem Level, was könnte man vielleicht noch verbessern, was ist einem aufgefallen, welche Elemente hast du genutzt, um das Level zu realisieren, sodass die anderen dann auch was dadurch lernen. Und man kann wunderbar eben auch diesen Team-Aspekt da reinbringen, dass man jeder beispielsweise ein Level baut und das dann zusammenfügt in eine Superwelt. Diese Funktion gibt es da ja auch, dass man mehrere Levels in eine Superwelt, in eine Overworld reintut und dann wirklich wie bei Mario auch in dieser Overworld sich bewegt, um dann eben von Level zu Level zu springen. Und sowas kann man alles ganz, ganz toll damit machen. Man kann auch die Levels mit bis zu vier Leuten lokal spielen. Man kann die einfach über einen Code teilen unter den Spielern. Man kann, wenn man eine Internetverbindung hat, das mache ich jetzt noch nicht, weil ich die Kids da nicht mit überfordern will. Aber man kann natürlich unfassbar viele Levels sich runterladen aus dem Internet. Da gibt es eine Community, die ist extrem output-driven. Also da gibt es Leute, die machen jeden Tag mehrere Levels. Also es gibt so viele Levels, das kann man sich gar nicht vorstellen, in alle Hülle und Fülle, in allen Schwierigkeitsgraden. Genau, Levels können grundsätzlich in fünf verschiedenen Themes sein. Das ist das klassische Super Mario Bros. 1 Theme vom NES, Super Mario Bros. 3 Theme, das ist ja auch NES gewesen. Dann Super Mario World vom SNES. Dann New Super Mario Bros. Was ja auch mit dem Nintendo DS kam und es auch jetzt noch auf Switch gab. Und auch ganz neu Super Mario Bros 3D World, genau. Das ist im Prinzip der Übergang zwischen einem 2D und einem 3D-Mario. Also man bewegt sich tatsächlich in 2D weiterhin, aber hat so ein Rendering, also es ist so von der Perspektive und generell, das Rendering ist dann schon ein richtiges 3D-Spiel im Prinzip, ne? Und man hat auch noch so ein paar mehr, also deutlich mehr Features, Mechaniken, die Mario halt nutzen kann, um sich zu bewegen. Ja, und man kann, wenn man ein Level aufbaut, kann man dann ein Level erstellt, kann man dann sich sofort aussuchen, in welchen dieser fünf Themes man das Level erstellen will. Als nächstes wählt man dann die Umgebung, also soll das ein Waldlevel sein, ein Wasserlevel, ein Wüstenlevel und so weiter, und kann dann sofort loslegen, dann da seine Assets reinzuziehen und sich dann da sein perfektes Lieblingslevel zu bauen. Ja, also das kommt bei den Kids wahnsinnig gut an, auch weil die auch heute noch alle irgendwie Mario mal zumindest auf YouTube anderen zugeguckt haben, die das gespielt haben, gespielt. Selber haben es vielleicht viele gar nicht, aber irgendwie kennen sie es alle. Also Nintendo natürlich mit ihrem Universum, auch gerade mit dem Mario-Universum, auch durch die Mario-Filme und so weiter, ist auch immer noch eins der Franchises, Spiele, die wirklich Generationen verbinden, also wo eins der ganz wenigen vor allen Dingen, wo man wirklich auch noch mit Kids und Jugendlichen noch heute eine gemeinsame Baseline findet, dass man das gemeinsam toll findet. Das ist ja heute immer weniger der Fall, weil die Kids natürlich ganz andere, mit ganz anderen Spielen und IPs und so weiter aufwachsen, mit dem ganzen Mobile Gaming und so weiter. Und wir aus einer Generation darüber und auch schon die Gen-Z teilweise dann nicht mehr so auf einem Nenner einfach mit ist, weil es einfach, es ist einfach eine andere Zeit, mit den Inhalten, mit denen die Kids heute so aufwachsen. Aber Mario, wie gesagt, eine der ganz, ganz wenigen IPs, die ja intergenerationell, vermutlich sogar Gen Alpha, Gen-Z, Millennials, wo ich zugehöre, aber wahrscheinlich sogar auch noch teilweise Boomer, die es noch erlebt haben, ganz, ganz früh in ihrer Jugend dann oder frühem Erwachsenen-Dasein auf dem NES in den 80ern. Selbst die kennen irgendwie Mario und können da was mit anfangen. Und das ist ganz toll, dass Mario ja tatsächlich über so über drei, vier Generationen hinweg tatsächlich immer noch relevant geblieben ist und etwas ist, wo man sich gemeinsam dran erfreuen kann. Genau, also Super Mario Maker 2 gibt es auch im E-Shop und auch physisch zu kaufen, das kostet allerdings Vollpreis, das heißt 60 Euro, soweit ich weiß, oder wenn es 50, ich glaube es 50. Und kann ich auch sehr, sehr empfehlen, wenn ihr euch entscheiden müsst, was ihr für eure Kids kaufen wollt, dann würde ich ein bisschen mit den Kindern sprechen. Also wenn es kein Geschenk sein soll, wenn es natürlich ein Geschenk sein soll und man einfach einen Versuch starten will, dann würde ich tatsächlich erstmal eher Super Mario Maker empfehlen, weil das noch niedrigschwelliger ist. Ein Mario-Level gebaut hat man halt doch wesentlich einfacher als ein eigenes Spiel gebaut mit Game Builder Garage. Aber ich sag mal, Kids, die wirklich sehr, wie soll ich sagen, sehr, sehr kreativ sind und so richtig tief abtauchen in ihre eigene Welt, die sind, glaube ich, dann tatsächlich mit Game Builder Garage sogar besser bedient, weil da kann man dann doch deutlich mehr Kreativität noch rausholen. Man ist nicht so sehr beschränkt auf so ein paar Sachen, sondern kann wirklich grundlegender auch noch ein Spiel erschaffen. Bei Mario Maker ist es ja so, es ist klar, es wird am Ende ein Mario-Spiel sein. Also da gibt es keinen Weg drumherum. Und bei Game Boy Lagarage kann man theoretisch ein Shooter-Spiel machen, wie ich eben gesagt habe. Man kann aber auch ein Jump-'Run-Spiel machen oder ein Rätsel-Spiel. Also man kann wirklich grundlegend eine ganz eigene Idee verfolgen. Und das ist natürlich bei Mario Maker nicht der Fall. Da ist man halt immer in diesem Mario-Level-Design mit drin. Aber dafür ist Mario Maker, wie gesagt, noch zugänglicher und man kommt einfach schneller zum Ergebnis, man kommt noch schneller in so einen Flow der Verbesserung rein, weil man sich weniger mit Problemen beschäftigen muss, sondern mehr mit Game-Design-Philosophien, also mit Level-Design-Philosophien, was macht ein Level spannend und so weiter, während man bei Game Builder Garage vielleicht erst noch rausfinden muss, wie man überhaupt eine bestimmte Funktion abbilden kann damit. Ja, genau, in jedem Fall kann ich euch beides sehr empfehlen und ja, würde mich freuen, wenn das auch mehr genutzt würde, vor allen Dingen auch von Menschen, die, von anderen Menschen, Kollegen, die Medienpädagogik machen und Medienkompetenzen und so weiter. Trainer in schulischen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen. Also meiner Meinung nach bildet sich das, bietet sich das extrem gut an, weil das, wie gesagt, so automatisch so eine Geeling-Garantie mitbringt und jeden abholt, weil das von seiner Struktur her so einfach ist und so gut durchgeplant, also gerade Game Builder Garage mit den, ja schon, mit den Lektionen, da kann man halt prima 15 Kinder diese Lektionen machen lassen und dann kommt immer mal wieder eine Frage, was ja auch okay ist, und dann kann man denen mal helfen, aber es ist nicht so, dass die von null anfangen und man dann sich 15 Kindern auf einmal gegenübersieht, die alle gleichzeitig aufzeigen und keine Ahnung, gerade wo. Of Warcraft bauen wollen. Das kann halt nicht passieren, weil es einfach so schön geführt ist mit diesen Lektionen. Und gleichzeitig ist es so, dass es genügend eigene Kreativität halt erlaubt im Nachgang in der freien Programmierung, wenn man die Lektion eben abgeschlossen hat. Ja, dann war es das, glaube ich. Und ich freue mich sehr auf die Zukunft noch auf viele weitere AGs und Ferienkurse mit beiden Angeboten, Game Design und Leveldesign. Und Leveldesign werde ich auch noch N plus plus mit reinnehmen zukünftig. Das ist auch noch so ein tolles Jump-'Run-Indie-Spiel, wo man auch seine eigenen Levels bauen kann. Im Prinzip ein erwachseneres Mario Maker mit einem sehr starken Indie-Vibe und etwas anspruchsvoller. Damit ihr das auch mal gehört habt. Das gibt es auch N plus plus als Leveldesign auf Nintendo Switch. Alles klar, dann war es das, glaube ich. Und wie gesagt, der nächste Kurs für Game Design ist bei mir am 30.03. bis 2.4. Das ist in den Osterferien von 10 bis 15 Uhr. Und anmelden könnt ihr euch über Skills ab mit Z geschrieben.mg.de findet ihr aber auch auf Social Media bei denen überall, wenn ihr mal nach Skills absucht. Die haben auch tolle andere Kurse, wo man auch normales Programmieren lernt. Oder Design, Fake News, KI. Die haben ganz viele Excel, ganz, ganz viele tolle Kurse, die man sich da anschauen kann. Einfach mal angucken. Alles klar, dann bis zum nächsten Mal. Tschüss.