Core Gamer Treff Podcast

Podcast-Interview mit multikoebes über PepperGrinder und unser kommendes Indie Games Event 2024

machomanmo Season 1 Episode 26

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

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In dieser Folge spreche ich mit dem Supporter multikoebes.
Er stellt sich vor und erzählt wie er zu Videospielen gekommen ist.

Anschließend sprechen wir über das neue Indie Spiel "PepperGrinder" welches wir beide vor kurzem sehr gerne gespielt haben.
Wir schwärmen über die astreine Spielmechanik des Grabens aber äußern auch konstruktive Kritik dazu, wie das Spiel hätte besser werden können und vor allen Dingen wie es noch verbessert werden könnte.

Im letzten Teil sprechen wir noch über unser anstehendes Indie Games Event 2024 welches am Samstag 27.04 bei uns im Core Gamer Treff Mönchengladbach stattfinden wird.

Intro Soundtrack:
Artist : chibi-tech
Album : Psyvariar THE MIX
Release date: 2008

Mid-Roll Soundtrack:

Sonorode - NES Cafe

Dieser Podcast dreht sich um den Core Gamer Treff - ein Treffpunkt in Mönchengladbach NRW für volljährige Fans von lokalen Multiplayer Spielen.

Wir haben unseren eigenen privaten Treffpunkt, wo wir regelmäßig zusammen kommen, einfach nur so zum Spielen, Quatschen und Spaß haben.

Und auch ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!
Also kommt uns doch einfach mal besuchen. Wir öffnen regulär jeden Dienstag ab 17 Uhr Freitags ab 17 Uhr und Samstags ab 14 Uhr und darüber hinaus veranstalten wir auch regelmäßig Special Events.

Kommt einfach in unser Discord oder schaut auf unserer Homepage vorbei, um mehr über uns zu erfahren.

SPEAKER_00

Ja Leute, willkommen zurück im CoreGamer Treff Podcast. Ich habe heute den Multikürbis hier mit dabei. Für alle, die dich nicht kennen, stell dich doch bitte einmal vor. Wer bist du? Wie alt bist du und wo kommst du her? Was machst du so?

SPEAKER_01

Ja, also ich bin jetzt, bin heiß Jakob, Gamertech Multikürbis, bin seit Juni 2021, glaube ich, hier immer wieder regelmäßig da. Bin wohn in Köln, hab freie Kunst studiert, hab das gerade abgeschlossen, trotz meines vergleichsweise hohen Alters von mittlerweile 40 Jahren.

SPEAKER_00

Herzlichen Glückwunsch, bist du froh, dass wir jetzt hinter dich gebracht zu haben an der Stelle direkt mal gefragt.

SPEAKER_01

Ja, auf jeden Fall. Musste ich irgendwie mal für meinen Seelenfrieden auch mal was beenden. Irgendwie habe ein anderes Studium abgebrochen, irgendwie immer hier und da mal was gearbeitet sozusagen. Dann war es irgendwie mal wichtig, dass ich auch mal was zu Ende mache. Genau. Und ich bin in der Pandemie auf den Laden aufmerksam geworden hier durch YouTube. Ich habe auf YouTube irgendwie Videos geguckt von SchmupSlam.

SPEAKER_00

Ja, genau, ich erinnere mich.

SPEAKER_01

Wo ihr, glaube ich, in der Pandemie gespielt habt, ne?

SPEAKER_00

Alle noch mit Maske an, ja.

SPEAKER_01

Ja, alle mit Maske und ich glaube Heddy mit Hut sogar.

SPEAKER_00

Ja, Maske und Hut, ne? Hedy hatte seinen Zauberhut und ne, seinen Cowboy-Hut an, genannt.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau, es war so, da war ein Jamestown Vierplayer Core Up Run. Ich kannte weder das Spiel noch sozusagen den Laden hier und ich dachte dann irgendwie so, hey, die wirken irgendwie Deutsch. Und dann habe ich das gegoogelt und dann war es, okay, das ist in Mönchengladbach, nice, das ist irgendwie ziemlich in der Nähe und dann bin ich zum Reopening gekommen.

SPEAKER_00

Ja, stimmt, das war damals ein großes Ding. Reopening, da war auch richtig viel los dann.

SPEAKER_01

Ja, ja, ich glaube, das war auch wirklich für mich das erste Mal seit Ewigkeiten, dass ich wieder unter Leute gegangen bin, die ich irgendwie, also nicht aus meinem engsten Freundeskreis, so wo man wirklich mal wieder in die Masse gegangen ist. Ich meine, ich habe immer, ich arbeite in der Dienstleistung im Kino sozusagen, das heißt, ich hatte immer wieder Kundenkontakt, also es war mir jetzt nicht total fremd, irgendwie mit Leuten irgendwie in Kontakt zu treten in der Pandemie, aber da war man halt immer sehr, sehr, sehr, sehr vorsichtig und da war zum ersten Mal eigentlich so, dass quasi, ich meine, du hattest vorher halt gesagt, ne, bitte alle testen, etc. sozusagen, da war schon ordentliche Vorsichtsmaßnahmen, aber es war trotzdem irgendwie ein interessantes Gefühl nach zwei Jahren, wo man sich so eingeegelt hat oder nach eineinhalb Jahren zu dem Zeitpunkt mal wieder rauszugehen.

SPEAKER_00

Ja, ich fand das auch krass damals, weil ich habe dann gemerkt, während der Pandemie haben wir ja hier alles zurückgefahren und am Ende saß teilweise nur noch mit zwei Leuten hier, wo man dann eine entsprechende Beschränkung hatte, dass man nur noch eine weitere Person außerhalb des, wie haben die das genannt, Familien- und Freundeskreis, ne, Familienkreises. Ja, ja, ich weiß das Wort schon gar nicht mehr. Es ist irgendwie alles so ein Blur mittlerweile. Einfach weg, ne? Also es ist verschwimmt so. Auf jeden Fall war das damals eine Riesennummer, weiß ich noch, weil so viele Leute wollten dann kommen. Alle haben sich tierisch drauf gefreut, wann können wir endlich wieder mit vielen Leuten hier sein. Und dann habe ich dann auch gedacht, ist das jetzt zu viel oder ist das genau richtig so, weil die Leute genau darauf Bock haben. Und dann haben wir ja gesagt, okay, mit Tests dementsprechend hatten wir auch die ganze Zeit, man war ja auch verpflichtet, das sogar zu kontrollieren und so weiter. Ich habe ja sogar auch auf die App dann teilweise schauen müssen und so weiter. Und ja, aber wir haben das dann gemacht. Das war echt sehr früh, direkt nach der Pandemie, wo es wieder möglich war, haben wir dann hier mit richtig vielen Leuten gesessen. Das war erstmal komisch, ne?

SPEAKER_01

Ja, das war so nach der ersten Impfwelle, wo das irgendwie, wo die meisten irgendwie den ersten Shot hatten und dann irgendwie war es gefühlt irgendwie wieder langsam, aber sicher möglich. Ja, das war super. Genau, und ich hatte, bevor ich das eben online gesehen hatte auf YouTube, mir war, also ich komme jetzt nicht so aus der, wie jetzt du zum Beispiel aus der kompetitiven Szene so und für mich war der Begriff locally, ich kannte das eigentlich gar nicht. Also so ich hab, ich hatte irgendwie früher als Kind irgendwie Videospiele gespielt, auch total gern, hatte einen 286er PC, auf dem habe ich so die gängigen Sachen gespielt, wie, weiß ich nicht, so Prince of Persia.

SPEAKER_00

Ja, da habe ich drauf gewartet, das habe ich auch gespielt.

SPEAKER_01

Ja, ja, total, genau. Also auch wirklich total delettiert irgendwie, ich weiß gar nicht, ob ich das jemals irgendwie ehrlich durchgespielt habe.

SPEAKER_00

Es gab so ein Cheat, womit man vorspulen konnte oder so. Der war relativ bekannt damals.

SPEAKER_01

Musste man nicht einfach Mega Prints eingeben in DOS?

SPEAKER_00

Ja, irgendwas war, da war eine Menge, ich hatte auch einen Cheat, dass man die Score auch ewig hochtreiben konnte, wenn man die Plus-Taste gedrückt gehalten hat.

SPEAKER_01

Ja, irgendwie Shift und irgendwas und dann hat man irgendwie unendlich gesagt.

SPEAKER_00

Das Spiel war aber auch wahnsinnig schwer. Also ich habe es damals auch nie geschafft als Kind.

SPEAKER_01

War super schwer und war halt irgendwie dadurch, dass das irgendwie diesen, das hatte ja irgendwie, glaube ich, damals zu diesem Kniff, dass die Steuerung so vergleichsweise an realistisches Movement irgendwie orientiert war und die Bewegungen von ihm, also es war so komplett anders, als sagen wir sowas wie Mario oder Commander Keen oder so, was halt irgendwie so eine in sich logische Gaming-Mobilität hatte.

SPEAKER_00

Ich war mir nie sicher, ob der Entwickler einem das so verkauft hat, dass das Realismus sein soll oder ob der einfach eine wahnsinnig schlechte Tick-Rate oder wie auch immer hatte, weil es fühlte sich einfach an, als ob du online mit einem super Input-Delay spielst, meiner Meinung nach. Ja, ja, genau. Du drückst irgendwie nach oben und es dauert drei Sekunden, bis der springt oder so.

SPEAKER_01

Ja, ich dachte, ich habe das irgendwann vor zwei Jahren oder so nochmal kurz angespielt und dachte nochmal, so diese Mechanik auch, dass man so, dass man so einen Schritt vor den anderen setzen kann, dass man so langsam irgendwie immer an den Abgrund gehen musste. Ich dachte, das ist irgendwie kurios, dass ich als Kind da irgendwie nicht den Computer zerdeppert habe, ist nach wie vor ein Wunder. Also es erfordert so viel Ruhe, das Spiel.

SPEAKER_00

Du hattest ja auch eine eigene Schleichtaste, womit du dann einen Schritt gemacht hast. Das hat dir unheimlich viel Ruhe erzwungen, aufgezwungen, das Spiel, sonst hast du keine Chance gehabt, wenn du da irgendwie hektisch versucht hast, was zu machen.

SPEAKER_01

Ja, genau, halt so Sachen eben, Prince of Persia, genau, Commander Keen hatte ich ja gerade schon erwähnt, sowas.

SPEAKER_00

Ich habe auch gespielt, ja.

SPEAKER_01

Aber das, Commander Keen war zum Beispiel so ein Spiel, ich glaube, ich fand das eigentlich nie geil, hab's trotzdem gespielt, weil als Kind irgendwie hat das dann gereicht, dass es irgendwie, also ich fand es nie schrecklich oder so, aber nie so gut wie sagen wir mal Super Mario oder so. Vielleicht lag es auch daran, dass ich keinen Controller für einen PC hatte und das mit der Tastatur spielen musste, ich weiß es nicht.

SPEAKER_00

Also bei mir war es halt generell so, dass ich Super Mario gar nicht in der Zeit kennengelernt hatte und von meinem Gefühl her war, ich hatte ja auch den 286er von meinem Vater dann benutzt, war das auch alles noch ein bisschen früher gewesen, ein paar Jahre, oder?

SPEAKER_01

Das kann sein. Also auch das irgendwie so ein bisschen blur, ich weiß nicht mehr genau sozusagen, wie da die zeitlichen Abstufungen waren. Ich glaube, ich hatte den NES allerdings vor dem Computer.

SPEAKER_00

Das hatte ich halt auch nicht, ne?

SPEAKER_01

Ja, genau, also den NES hatte ich immer vorher, aber da hatte ich halt irgendwie drei, vier Spiele für oder so. Aber ich glaube, das war auch recht normal. Ich habe mir manchmal welche geliehen von einem Freund, der auch einen hatte. Aber ich hatte, also wenn ich mich, also erinnern kann ich mich, ich hatte Super Mario 1, 2, 3 hatte ich gar nicht selber, habe ich mir mal ausgeliehen. Deswegen habe ich tatsächlich, obwohl ich anerkenne, dass das sicher das beste Super Mario ist für ein NES, aber ich mag das Einser einfach lieber, einfach nur, weil das kenne ich in- und auswendig.

SPEAKER_00

Das Einser ist ja auch schon unfassbar gut. Also das ist für mich, das Dreier ist für mich eigentlich so wie die, keine Ahnung, wie die ägyptischen Pyramiden, dass das überhaupt möglich gewesen ist zu bauen. Das kann eigentlich gar nicht sein.

SPEAKER_01

Ja, dann haben wir alles rausgeholt.

SPEAKER_00

Das kann nicht sein, so perfekt wie das Spiel noch heute ist.

SPEAKER_01

Ja, das ist immer noch super. Genau, und dann hatte ich Battle of Olympus, das war so ein Aldi-Zelda. Das war. Aldi Zelda. Aber hat irgendwie, glaube ich, auch so ein Kult Following, ist, ist eigentlich auch ein ganz gutes Spiel. Extrem nervtötender Soundtrack, der irgendwie, glaube ich, auch meine Eltern in Wahnsinn getrieben hat. Das kenne ich gar nicht.

SPEAKER_00

Wie heißt das?

SPEAKER_01

Battle of Olympus.

unknown

Nee.

SPEAKER_01

Ich glaube, das fanden meine Eltern irgendwie gut, weil die sich wahrscheinlich irgendwie schön geredet haben, dass das irgendwie dadurch, dass das irgendwie so griechische Mythologie da drin hat, dass die das irgendwie...

SPEAKER_00

griechische Mathematik oder sowas.

SPEAKER_01

Ja, ja, aber ich glaube, da lernt man gar nichts im Spiel. Außer, dass die Musik sehr nervtötend ist. Und Nintendo World Cup hatte ich tatsächlich als Einzelcartridge, weil ich nicht diese. Genau, das fand ich super. Genau, und sehr viel mehr Spiele hatte ich, glaube ich, für den NRS gar nicht.

SPEAKER_00

Es war ja auch schon damals irgendwie so, es zeichnete sich ja schon damals irgendwie ab, bis heute. Auf den Konsolen wurden Spiele gekauft und auf dem PC wurden Spiele irgendwie immer raufkopiert, oder? War das bei euch im Haushalt anders gewesen?

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Das heißt nicht, dass mein Vater die Spiele gekauft hatte, die er auf seinem 286er hat. Ich glaube, die waren einfach von irgendwem draufkopiert, dem der vorher gehört oder so.

SPEAKER_01

Ja, ja, ja, auch die ganzen Shareware-Sachen und so. Und ja, ich hatte mich das eh mal gefragt, woher mein Vater diese Spiele hat. Also als Kind habe ich mir die Frage nicht gestellt. Irgendwie waren halt Magically einfach irgendwie da.

SPEAKER_00

Genau.

SPEAKER_01

Aber irgendwann vor ein paar Jahren dachte ich auch mal so, Moment mal, mein Vater ist auch überhaupt kein Videospieler oder so.

SPEAKER_00

Hast du den mal gefragt?

SPEAKER_01

Nee, ich vergesse das immer. Das musste ich unbedingt mal machen.

SPEAKER_00

Ich habe mal so kurz meinen Vater so angestoßen, weißt du noch damals, Papa, der 286er, ne? Du hast mein Leben zerstört, so ungefähr, wollte ich anfangen. Also jetzt sind zum Spaß. Böser Sarkasmus. Aber er meinte dann so, was für ein 286er? Also für mich war das so das Highlight meiner Kindheit und für den war das so, okay, da hat irgend so ein Computer rumgestanden wahrscheinlich, ne?

SPEAKER_01

Ja. Ja, bei uns war der Passwort geschützt, der 286er, irgendwann, und dann musste ich immer quasi immer meinen meinen Vater fragen, irgendwie, wenn ich den benutzen wollte. Und ich hatte irgendwann, irgendwann hatte ich den ausgetrickst, ich weiß nicht mehr genau wie. Ich glaube, irgendwie habe ich irgendwann festgestellt, dass der das Passwort immer eingegeben hat, ohne da groß hinzuschauen. Und ich habe irgendwann, als der Computer noch an war, behauptet, er musste das eingeben und hatte, weiß ich nicht, irgendwie so eine Urversion von WordOffen oder so und hatte den Bildschirm aber aus und dann hat er es eingetippt und dann wusste ich das Passwort. Ich glaube, das weißt du ja auch bis heute nicht.

SPEAKER_00

Aber er musste den mal mit konfrontieren.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Ja, und wie ging es dann weiter für dich? Das ist ja jetzt schon, da warst du wahrscheinlich oder sowas, oder? Ja, sowas.

SPEAKER_01

Sowas um den Dreh rum. Also in der Kindheit dann noch, ich hatte einen Nachbarn, bei dem ich dann irgendwie nach der Schule oft abhing irgendwie, und der hatte einen Super Nintendo und der hatte so die gängigen, der hatte irgendwie echt viele Spiele. Also der wurde irgendwie echt ziemlich verwöhnt davon von seinen Eltern. Also der hatte auf jeden Fall Aladinen, das fand ich super. Habe ich auch in der Pandemie nochmal durchgespielt, ist nach wie vor ein total geiles Spiel.

SPEAKER_00

Hast du die Mega Drive-Version mal gespielt?

SPEAKER_01

Nee, ich habe die Super Nintendo-Version gespielt.

SPEAKER_00

Ich habe immer die Mega Drive-Version gespielt.

SPEAKER_01

Unterscheiden die sich denn großartig?

SPEAKER_00

Ja, doch. Soweit ich weiß, so ähnlich wie bei König der Löwen und bei Turtles. Irgendwie hat man das Gefühl, das sind dieselben Spiele. Aber man merkt dann doch, dass da irgendwie unterschiedliche Entwickler-Teams unterschiedliche Ressourcen hatten. Und es ist sehr interessant bei diesen Spielen, wie sich die Versionen unterscheiden.

SPEAKER_01

Naja, muss ich mal auschecken. Ja, das fand ich immer noch super jetzt auch, das Spiel. Das fand ich jetzt in Anführungszeichen deutlich einfacher als als Kind. Da weiß ich noch, fand ich das wahnsinnig schwierig.

SPEAKER_00

Was doch Megadolph auch schwer, das habe ich, glaube ich, auch irgendwann mal geschafft, aber bestimmt Jahre dran gespielt oder so.

SPEAKER_01

Ja, genau. Und genau, und der hatte auch so das Gang gezeugt wie Street Fighter 2, Turbo und so. Und genau, bei dem habe ich dann viel gezockt und dann eigentlich lange Zeit gar nicht mehr. Also so kaum mehr gespielt. Also immer wieder mal bei einem Kumpel, aber da war es dann mehr so, da haben wir mehr Filme geguckt, irgendwie, der hatte zwei Videorekorder, man konnte Filme kopieren, was wir dann auch exzessiv gemacht haben, bis die irgendwann so durchgenudelt waren, dass man nichts mehr drauf gesehen hat, gefühlt sozusagen, aber man hat noch irgendwie Blut gesehen, was so das Einzige war, wonach wir gestrift haben, irgendwie Hauptsache brutal und ab 16, ab 18, whatever. Irgendwie so die ganzen Tarantino-Sachen und so Zeug geguckt und ekligeres Zeug, das ich hier nicht nennen möchte. Und genau, aber der hatte auch einen PC, der hatte einen 486er und da haben wir dann manchmal halt so Kram wie Earthworm Gym oder so oder Worms haben wir dafür gespielt.

SPEAKER_00

Ja, Worms ist auch schon sehr alt, vergisst man manchmal.

SPEAKER_01

Genau, und genau, aber selber zu Hause eigentlich kaum mehr was, dann eher so, dass wir uns in den Computerraum in der Schule geschlichen haben und Duke Newcombe mal gespielt haben oder GTA 2, sowas dann im LAN. Das waren so meine LAN-Erfahrungen, aber nicht exzessiv. Und dann während, also in der Phase, wo ich dann Zivildienst gemacht habe und nach Köln gekommen bin, da habe ich eigentlich überhaupt nichts gespielt. Das fing eigentlich bei mir tatsächlich erst wieder groß an, als wirklich noch nicht lange her, als mein Schwager mich mal gefragt hat, ob ich ihm seine alte 360 abkaufen will, weil er sich eine andere 360 gekauft hat, die irgendwie, weiß ich nicht, was an der geiler war, aber dann habe ich gesagt, ich habe eigentlich kein Interesse dran, aber wenn, aber von daher, ich würde den 0 Euro dafür geben. Und dann war er zu faul, die über Ebay zu verscherbeln und hat sie mir geschenkt. Und da war ich dann ultra hockt auf einmal. Das hätte ich null gedacht. Also ich habe gedacht, jo, was soll ich mit dem Ding? Und dann habe ich angefangen zu zocken und bin voll drauf hängen geblieben. Und hab mir dann eine PlayStation 4 gekauft und bin dann, ich glaube, das erste Spiel, wo ich wieder wirklich total gesuchtet habe, war Bloodborne.

SPEAKER_00

Ah ja, stimmt, du bist ja auch so ein Souls-Fan tatsächlich, ne?

SPEAKER_01

Ja, ich habe jetzt so eine Souls-Müdigkeit. Also ich habe Elden Ring zum Beispiel noch gar nicht gespielt. Aber die anderen habe ich alle gespielt. Ne, Demon's Souls habe ich auch nicht gespielt. Da habe ich das neue angefangen und das ist sicher wunderbar, aber ich hatte überhaupt keinen Bock auf ein Souls-Spiel gerade und dann habe ich gedacht, ich tue dem Spiel unrecht, wenn ich es jetzt durchprüge. Vielleicht kommt es irgendwann mal. Und genau, aber Bloodborne habe ich unchristlich viele Stunden drin. Bloodborne, Dark Souls 3, Dark Souls 2 habe ich nach 60 Stunden abgebrochen, also nicht, weil es zu blöd wurde oder so, sondern einfach, weil ich dachte, ich habe keinen Bock mehr auf das Spiel und Dark Souls 1 fand ich gut, aber ich glaube, halte ich nicht so ganz so hoch wie viele andere.

SPEAKER_00

Ja. Okay. Ja, und du bist dann hier auf den Chorgamertreff bei uns aufmerksam geworden durch das Electric Underground SchmupSlam-Event. Für diejenigen, die es nicht wissen, genau, Electric Underground ist ein YouTuber, der ist ziemlich cool, meiner Meinung nach, weil der sehr abseits von Mainstream Meinungen vertritt und auch coole Spiele vorstellt und vor allen Dingen ein großer Shoot-em-up-Fan ist, was ich ja auch bin. Und der macht regelmäßig so Events durch seine Prominenz in dieser Schmapp-Community. Und da können dann Leute Runs submitten, also sagen, ich möchte jetzt hier was vorstellen, ein Spiel, wie ich das durchspiele und so kommt dann halt ein dreitägiges Programm mittlerweile zusammen. Und wir waren dann damals dabei mit Jamestown Plus, was ein ganz besonderes Vierplayer-Shoot-em-up-Spiel ist, weil es ja eben mit vier Spielern spielbar ist, was ganz selten bei Shoot-em'ups ist. Und das Spiel ist auch sehr gut auf Vier Player ausgelegt. Also das ist so ein bisschen von der Philosophie her ein Schmapp, was man mit Leuten spielt, die sonst keine Schmups spielen und die dann da so durchcarryen kann, so ein bisschen.

SPEAKER_01

Ja, das ist auch wirklich kein Witz. Also das Spiel ist wirklich das perfekte Gateway-Schmup. Also weil die Mechanik irgendwie, die Revive-Mechanik so perfekt in dem Spiel ist. Also man hat wirklich, also wenn man, wenn man stirbt, sozusagen, man ist erst wirklich, also der Run ist erst wirklich kaputt, wenn alle gleichzeitig tot sind. Und wenn man tot ist, hat man einen Timer, der erhöht sich, je öfter man stirbt und es gibt auch einen Item-Pickup, der halt direkt revived, aber es ist perfekt quasi, weil man nie das Gefühl hat, man irgendwie steht dem Rest irgendwie total im Weg oder so.

SPEAKER_00

Als Anfänger jetzt, ne?

SPEAKER_01

Genau, als Anfänger jetzt. Aber man kann eben ganz gut gecarried werden, ohne das Gefühl zu bekommen, dass man dass man nichts gemacht hat. Also man stirbt, also es ist auch, auch der Schwierigkeitsgrad ist wirklich spot-on, finde ich.

SPEAKER_00

Ich meine, es gibt auch noch fünf unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Wir spielen halt immer auf dem zweithöchsten, den du jetzt spot-on nennst wahrscheinlich. Die ersten sind auch sehr leicht tatsächlich. Also da könnten auch viele Leute, die noch nie Shoot-'em-ups gespielt haben, durchkommen tatsächlich.

SPEAKER_01

Ja, aber ich glaube, ich habe mal den zweitschwersten mit Leuten zusammen gespielt, mit drei Leuten, die keinerlei Erfahrung mit Shoot-'emups haben. Und wir haben, glaube ich, zwei Abende gespielt, irgendwie mit ein paar Monaten dazwischen tatsächlich und wir haben es geschafft. Also es ist absolut machbar.

SPEAKER_00

Ja, ja, das meine ich genau. Ja, also wir haben das dann da gespielt bei diesem Schmup-Slam und das war dann auch damals, es kam auch richtig gut an, weil die meisten Shoot-'em'up Spieler eben immer alleine spielen. Und ja, ich spiele ja mal super gerne Sachen, vor allen Dingen im Koop und wenn man die dann noch zu viert spielen kann. Und dann auch noch so ein abgefahrenes Hardcore-Genre wie Shoot-'em Ups zu viert, finde ich das natürlich mega geil. Und wir hatten dann unseren Run hier gemacht auf Divine und haben dann tatsächlich auch unser Ziel erreicht, in One C C, also ohne einen Credit zu verlieren, das Spiel durchgespielt. Ja, das war richtig, richtig cool. Ja, und du hast es dann gesehen letztendlich und dadurch bist du auf uns aufmerksam geworden. Das ist auch echt eine strange Story, ja.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau. Also ich hatte in der Zeit halt irgendwie angefangen, irgendwie Schmaps zu spielen. Bin ich auch irgendwie so über Zufall eigentlich dran, also bei Zufall in Anführungszeichen, ich war irgendwie, hatte, also abgesehen von Italien-Urlauben in der Kindheit, hatte ich jetzt keinerlei gesonderte Berührungen zur Arcade-Kultur, was natürlich sicher auch ein bisschen daran liegt, dass Deutschland ja so eine Arcade-Wüste ist. War dann 2019 mal in Japan und war da halt auch mal in Arcades und hab irgendwie festgestellt, ja, ich finde die Spiele halt irgendwie super. Und genau, holen dann natürlich auch nostalgisch irgendwie total ab irgendwie. Diese 90s-Pixel-Art und so, das trifft dann dann direkt und dann habe ich irgendwie da angefangen zu graben und hab dann, ich glaube, das erste Schmupp, was ich dann gespielt habe, wo ich so ein bisschen darauf klingen geblieben bin, war Art Hype Leo. Ja. Finde ich jetzt gar nicht mehr so geil. Ich finde, es sieht super aus, die Musik ist super. Ist jetzt aber gar nicht eigentlich so die Schmaps, die ich jetzt so geil finde. Aber genau, das war so der Dor-Auber. Und dann habe ich irgendwie alles links und rechts gespielt und genau.

SPEAKER_00

Ja, Schmups ist ja auch generell so ein Genre, wo man sich extrem, das ist so das totale Rabbit Hole-Genre, ne? Also Definition davon quasi. Du erkennst, dass es solche Spiele gibt, irgendwie waren die immer da, aber du erkennst die und zum ersten Mal nimmst du die an und merkst, wie cool die sind, ne? Und dann schaust du dich um, wie tief der Kaninchenbau geht und siehst, es gibt so viele Spiele und die sehen alle so geil aus. Und vor allen Dingen haben die so geile Musik, ne? Ich verlange halt nur leider alle, wenn du sie durchmachen willst so hart für Commitment. Ja, das ist eben das Problem dann daran. Du kannst dann halt ein Schwapspieler werden, der irgendwie kein Spiel durchspielt, aber alles ausprobiert hat. Oder du setzt dich halt wirklich hin pro Spiel und investierst deine 40, 50 bis zu 100 Stunden, damit du einmal da durchkommst. Und wir reden hier von Content, ja, das sind meistens so Spiele, die sind eine halbe Stunde durch. Also musst du das dann, wenn du 100 Stunden Zeit da reinwirfst, spielst du das Spiel dann quasi 200 Mal eine halbe Stunde, um dann einmal das zu schaffen.

SPEAKER_01

Ja, genau, da muss man halt der Typ für sein. Also da muss man Bock drauf haben. Das ist, ja, ich glaube, andere Leute haben da keinen Bock drauf.

SPEAKER_00

Ja, ja, das ist ein bisschen Fluch und Segen an diesem Aure.

SPEAKER_01

Genau, und das ist ja bei mir auch so. Also bei mir ist es auch so, dass ich so denke, also es gibt so Schmaps, wo ich so bemerke, sozusagen, okay, das sieht nach so viel Arbeit aus, da bin ich irgendwie zufrieden, dass ich, dann setze ich mir das Ziel irgendwie anders. Ich sage dann nicht, ich plane jetzt gar nicht, das auf einem Credit durchzuspielen, sondern ich sage für mich, irgendwie auf drei Credits versuche ich es durchzuballern, das ist dann schon so ein mentales Achievement irgendwie. Ich glaube, das ist auch irgendwie total wichtig bei so Spielen, dass man sich da irgendwie erstmal so realistische Ziele setzt, um nicht wahnsinnig zu werden. Und ich meine, sowas wie, ja wenn du zum Beispiel Aspraid auf drei Credits durchspielst, das ist schon auch nicht so einfach. Also das auf einen Credit durchzuspielen, ist halt Commitment, Commitment, Commitment, aber auf dreien musst du es schon auch wissen, was du tust.

SPEAKER_00

Ja. Ja, und so bist du dann über Shoot 'em' Ups auf uns aufmerksam geworden und dann hier, genau, sagst du, vorbeigekommen. Ja, und jetzt bist du meistens immer so einmal alle paar Wochen kommst du immer mal vorbei und was spielst du sonst so im Moment aktuell gerne? Hier und auch zu Hause.

SPEAKER_01

Ja, im Moment zu Hause eigentlich Tacken. Acht habe ich jetzt angefangen. Das ist eigentlich das einzige Spiel, das ich zu Hause spiele, abgesehen von Pepper Grinder, wo wir gerade gleich drüber reden. Irgendwie, das habe ich jetzt seitdem das raus ist, viel gespielt. Und ansonsten ja zu Hause theoretisch querbeet sozusagen. Es ist halt immer so eine Zeitfrage, sozusagen, wann habe ich irgendwie wirklich Zeit zu zocken? Dadurch, dass ich abends arbeite, ist es halt oft so, dass ich nicht wirklich dazukomme, weil ich dann doch irgendwie noch so dieses mentale Ding habe. Ich habe dann oft irgendwie vormittags frei, aber irgendwie setze ich mich dann auch nicht hin und zocke was. Irgendwie vom Gefühl her falsch. Auch wenn es theoretisch okay wäre.

SPEAKER_00

Ja, ich kenne das. Ich spiele auch unheimlich wenig zu Hause in letzter Zeit.

SPEAKER_01

Ja, genau, aber genau, und deswegen finde ich es halt irgendwie total cool, dass man hier an so einen Ort kommen kann, wo man dann so eine Zeit quasi irgendwie wirklich mal so fix machen kann, hier zocke ich jetzt mal. Da wird jetzt so gespielt. Genau, und zu Hause dann, ähm, genau, wenn ich dazukomme, ähm, spiele ich gerade eben Tacken online, etc. Aber genau, gerade nicht allzu viel. Ich wollte jetzt Persona 3 Reload anfangen mit meiner Freundin. Das wird wieder so ein ewig Projekt irgendwie, weil die Abende, wo wir uns dann irgendwie mal sehen und das machen können, sind auch wenige. Aber das versuche ich anzugehen.

SPEAKER_00

Das ist bei euch auch so ein Thema, ne? Also du hast so immer so Spiele, wo du mit deiner Freundin zusammen wahrscheinlich spielst du dann und sie schaut zu oder spielt sie auch mal?

SPEAKER_01

Kommt, nee, die spielt dann auch. Genau. Also ich habe mit der auf Final Fantasy 16 gespielt und die spielt dann schon auch. Und genau, aber es variiert so ein bisschen, aber bei Persona auf jeden Fall spielt die auch. Ich meine, das ist eh super, super gut rundenbasiert sozusagen. Das kannst du mit einer Hand spielen irgendwie. Und genau, super entspannt. Und es ist halt wahnsinnig lustig. Ich weiß gar nicht, wie viel mir das Spiel geben würde, wenn ich es im. wenn ich es alleine spielen würde. Also da denke ich immer, das ist irgendwie sehr, sehr von der sozialen Interaktion dann auch abhängig irgendwie sozusagen. Die Sachen, die in dem Spiel absurd sind, sind halt dann irgendwie gemeinsam lustiger ist, wie man zusammen eine Komödie oder so guckt, das macht ja alleine nur bedingt Spaß und mit mehreren Leuten einfach deutlich viel mehr.

SPEAKER_00

Ja, das ist ein Trend, den ich auch immer wieder wahrnehme mittlerweile, dass viele mit ihren Frauen und einer Freundin gerade so Singleplayer, äh, auch gerade so lange Spiele und storybasierte Spiele gehen, die dann zusammenspielen irgendwie.

SPEAKER_01

Genau, alleine interessiert mich das Storyzeug eigentlich meistens eher nicht. Also ich werde dann immer eher schnell müde, ich habe dann eher so das Ding, ich will in ein Spiel rein und sofort was machen. Will sofort auf den Knopf drücken und dann soll jemand springen oder whatever.

SPEAKER_00

Ja. Ja, okay, dann kommen wir mal zum Hauptthema, sag ich mal, was wir heute so besprechen wollten. Wir beide haben ja ein neues tolles Indie-Spiel in den letzten ein, zwei Wochen.

SPEAKER_01

Ich habe es Ostersonntag gekauft und ich glaube, da war es zwei Tage raus oder so.

SPEAKER_00

Auf jeden Fall geht es um Pepper Grinder, ein sehr cooles Indie-Spiel von ETH ITC oder so heißt der Entwickler.

SPEAKER_01

Der heißt, ich habe es vorhin noch nachgeguckt, der heißt Riff Hester und das ist ein Ein-Mann-Gaming-Studio aus Oregon.

SPEAKER_00

Oregon ist das Kanada? Nee, das USA.

SPEAKER_01

Nee, das Portland, Oregon.

SPEAKER_00

Ja, doch, genau. Müsste USA ändern.

SPEAKER_01

Ja, was ist das? Nordwesten?

unknown

Ja.

SPEAKER_01

Wahrscheinlich machen wir uns gerade lächerlich, aber ich glaube, das stimmt.

SPEAKER_00

Auf jeden Fall sind die unter dem Schirm von Devolver Digital und irgendwie sagt man immer so, das ist ein Devolver-Spiel, wobei Devolver ja immer nur der Publisher ist, aber es zeichnet sich schon die Linie ab, dass Devolver Digital-Spiele irgendwie immer gut sind und irgendwie auch immer so einen gewissen Touch haben, obwohl die alle von unterschiedlichen Developern natürlich sind, Indie-Developern meistens sehr kleine Studios oder Einzelpersonen auch. Und ich frage mich echt immer, ob Devolver da doch vielleicht irgendwie die Finger dann ein bisschen mit drin haben oder zumindest irgendwie so Nuancen setzen, dass das so und so sein sollte oder ob die einfach nur sagen, okay, dein Spiel ist gut, das passt zu uns ins Lineup und jetzt tun wir da unser Label Devolver Digital drauf.

SPEAKER_01

Ja, ist wahrscheinlich schwer zu sagen. Also soweit ich das jetzt verstanden habe, ich habe ein, zwei Interviews mit ihm gelesen, mit dem Developer von Pepper Grinder und der meinte, es ist schon ein Ein-Mann-Projekt. Also sozusagen, er hat es nicht komplett alleine gemacht, sondern er hat Dinge wie Musik ausge, hat er nicht selber gemacht. Aber das Spiel ist von ihm.

SPEAKER_00

Wahnsinn.

SPEAKER_01

Also auch der Arztteil. Also er ist irgendwie auch Artist sozusagen, hat wohl Animation studiert und der hat das alleine gemacht. Und er meinte, er ist halt total scheiße in Mathe und so. Und er hat immer, er wollte eigentlich immer mal ein Spiel machen, aber er war immer abgeschreckt davon, weil er sagt, er kriegt Kopf hier, wenn er Code nur sieht. Und hat dann eben eine Game Engine gefunden, die visuell funktioniert und mit der hat er das dann gemacht.

SPEAKER_00

Ja. Ja, also Pepper Grinder. Wo fängt man da an? Das Geniale an dem Spiel ist, ich habe es tatsächlich das erste Mal gesehen in irgendeiner Indie-Direct, glaube ich. Ich glaube, das war sogar eine Nintendo-Direct.

SPEAKER_01

Der erste Trailer ist vor sechs Jahren auf YouTube gekommen.

SPEAKER_00

Den habe ich dann aber noch nicht gesehen.

SPEAKER_01

Nee, ich auch nicht, aber das habe ich jetzt auch gesehen im Deep Dive irgendwie. Der hat irgendwie vor sechs Jahren das gemacht und da hatte dann wahrscheinlich so Leute wie Devolver irgendwie angezogen. Das weiß ich jetzt aber nicht, das vermute ich jetzt. Genau, und da sah das eigentlich schon ziemlich so aus wie jetzt.

SPEAKER_02

Okay.

SPEAKER_01

Also interessanterweise. Also es ist dann doch interessant, wie lange das. Also er meinte, er hat on and off mal dran gearbeitet, mal nicht dran gearbeitet, er hat gesagt, er hat nicht sieben Jahre an dem Spiel gearbeitet. Aber wahrscheinlich ist dann halt mal Geld da, mal kein Geld da, mal Muße da, keine da.

SPEAKER_00

Wir sollten jetzt nur mal unbedingt schnell erklären, so grundlegend, wie das Spiel aussieht, worum es geht und so weiter. Also das, ich habe es das erste Mal, wie gesagt, bei Nintendo Direct gesehen und fand es super interessant direkt, weil es ist ein Spiel, wo du mit einem Pepper Grinder, also mit einer Pfeffermühle, im Prinzip ist das ja wie so ein großer Wetzstein, beziehungsweise nicht Stein, sondern Bohrer im Prinzip.

SPEAKER_01

Ja, ist ein Bohrer, ja.

SPEAKER_00

Gräbst du dich halt durch Boden, Gestein und verschiedene andere Terrains und kannst dann auch so da rausspringen und wieder reintauchen und das sieht einfach schon vom Arztteil natürlich diese wunderschöne Pixelart, die wir ja so lieben, die ist da natürlich sehr, sehr fantastisch dargestellt und dieses Dadurchgraben und dann findest du beim Graben die ganze Zeit irgendwelche Dinge, Edelsteine, die du einsammelst und so. Also man sah schon in dem Trailer, das hat irgendwas, dieses Gefühl da durchzugraben. Ohne dass man es überhaupt gespielt hat, das konnte man sofort sehen, oder?

SPEAKER_01

Ja, ja, genau, ich glaube wirklich, dieses, also das Gefühl ist da so ein ganz großes Ding bei dem Spiel. Also das legt halt wirklich einen totalen Wert auf, dass sich die Bewegung in dem Spiel super anfühlt. Und eben, das holt einen, wenn man irgendwie verschiedene Jump'n'Runs schon gespielt hat und andere Spiele schon gespielt hat, holt einen das so an verschiedenen Punkten irgendwie überall ab. Also irgendwie, man versteht sofort, wie der sich unter Wasser bewegt, wie der sich unterm Boden bewegt, wie der sich. Also der Sprung ist ja vergleichsweise schlecht in dem Spiel. Also der geht nicht allzu weit. Also da muss man dann eher quasi Boost bekommen, indem man außen im Boden rausboostet dann. Und was halt auch noch so ein Kniff ist, ist, dass halt die Steuerung eben sehr analog ist. Also sobald man unter der Erde ist, irgendwie hat man halt wirklich 360 Grad und das ist auch wichtig. Also man sollte, man, wahrscheinlich geht es mit dem Deepad, aber es würde sich nicht richtig anfühlen.

SPEAKER_00

Ich habe es mal probiert und ja, es fühlt sich überhaupt nicht richtig an. Und das ist auch das eine Sache, die ich fantastisch an dem Spiel finde, ist, wie gut das Spiel eben diese 360 Grad-Steuerung voll ausnutzt. Und ich bin ja generell immer ein Riesenfan davon, wenn Steuerung in einem Spiel perfekt ist. Und das ist genau das, was mich bei dem Spiel dann auch sofort gehuckt hat, als ich die Demo dann gespielt hatte. Genauso wie ich das im Trailer mir vorgestellt hatte, war es dann halt auch tatsächlich, das dann zu spielen. Das fühlt sich einfach so butterly smooth an, wie du da durchgräbst. Und aber jetzt nicht nur smooth im Sinne von, dass du das perfekt steuern kannst, sondern auch, du merkst auch diesen Widerstand, der halt entsteht, wenn du wenn du den Gradwinkel anpasst. Das ist nicht direkt, sondern das ist bewusst so ein bisschen verzögert, so wie das halt wäre, wenn du so ein Bohrer etwas anders unter der Erde halt ansetzen würdest. Ja, ja, genau. Dass ich das meine. Also das Spiel ist jetzt nicht, die Steuerung ist jetzt nicht Pupseinfach, sondern die ist so leicht verzögert, bewusst, aber sodass sich das besonders cool anfühlt und zutreffend einfach.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, das ist auch so ein Haupt, das ist auch wahrscheinlich das Hauptding gewesen, wo die meiste Zeit reingegangen ist. Also, also ohne jetzt irgendwie die anderen Aspekte des Spiels irgendwie reduzieren zu wollen. Aber man merkt total, dass das die Idee. Die Idee war Bewegung und wie sich das anfühlt. Und deswegen ist es halt auch, also Schwierigkeit ist ja auch so eine Frage bei dem Spiel. Also er meinte er auch, dass er, hat er in einem Interview auch gesagt, das war eine der schwierigsten Sachen eigentlich für ihn, weil er sagt, du verlierst einfach nach einer Weile im Development total den Fokus, wie schwer das eigentlich ist. Weil du kennst das Spiel total gut, du kannst dich überhaupt nicht mehr einschätzen, wie ist das für den durchschnittlichen Spieler. Und er hat gesagt, das wäre das eine, was er anders machen würde, dass er viel früher das Leute testen lassen würde, weil er gesagt hat, da musste er so viel ändern noch. Also, was den Schwierigkeitsgrad angeht. Also er hat jetzt gar nicht klarifiziert, ob das einfacher oder schwerer war früher. Ich vermute mal schwerer.

SPEAKER_00

Es ist glaube ich meistens so, dass es schwerer ist, weil die den Fokus verlieren und dann, ja, ich denke, das verdammt gemeint sein, aber.

SPEAKER_01

Ich finde den Schwierigkeitsgrad eigentlich ziemlich schön von dem Spiel. Also er ist irgendwie, also es ist nie geschenkt, aber es ist nicht wirklich frustrierend. Also man hat nie das Gefühl, dass das Spiel nimmt dann jetzt irgendwie. Also ja, also es ist.

SPEAKER_00

Ich finde den Schwierigkeitsgrad grundsätzlich auch gut. Es soll aber auch, glaube ich, schon in diese Richtung leicht Cosy Game auch gehen. Von daher, es gab aber so einzelne Stellen in dem Spiel, wo ich so generell mit dem Balancing nicht so einverstanden war oder wo ich gedacht habe, wieso verstehe ich jetzt gerade hier irgendwas nicht? Gerade so Run-and-Gun-Szenen, die es darin gab, hat sich für mich so angefühlt, das habe ich dann teilweise zehnmal probieren müssen und dann irgendwann habe ich es geschafft, weil ich nicht entweder es nicht verstanden habe oder es einfach so sein soll, dass man irgendwie, ja, es war einfach so viele Gegner, waren dann plötzlich da und das wirkte dann so ein bisschen unbalanced irgendwie.

SPEAKER_01

Ja, das ist so ein, glaube ich, auch so ein generelles Problem, weil, also man hatte ja den Eindruck, dass es sind, also man muss eine Sache vielleicht noch vorweg, das Spiel ist ja kurz. Also es sind irgendwie vier Overworld-Maps mit jeweils, ich glaube, mit jeweils drei bis vier Welten. Nicht immer vier sind tatsächlich, plus pro Stage, pro Overworld Map eine Bonus-Stage, die man freischalten kann. Und jeweils ein Bossfight. Das heißt, das sind so 16, 17, 18 Welten, die man spielen kann. Ja, und genau, also es ist wirklich ein übersichtliches Spiel. Und man merkt total, so Level 1 ist das klassische Tutorial-Level, wo der interessanter war, hat eine Sache gesagt, die ich eigentlich ganz witzig fand. Der erste Gegner, den man sieht, sieht eigentlich ein bisschen aus wie so ein Goomba. Und das ist ja Welt 1.1 in Super Mario Bros. Das ist ja der Klassiker im Sinne von, wenn du hier nicht hüpfst, stirbst du. Wenn du auf den Kopf springst, killst du den sozusagen, so Tutorializing First Level. Und da hat er gesagt, da springst du auf den drauf und dann stirbt er nicht. Sondern du musst dich unter denen durchbohren. Da hab ich gar nicht so gesehen, klar.

SPEAKER_00

Und eigentlich ist das, ja klar, voll paradox quasi, ne? Du sollst nicht oben drauf springen.

SPEAKER_01

Nee, du sollst unten drunter bohren. Genau, und dann merkt man halt total, dass er in jedem Level so eine Sache hinzufügt, irgendwie, eine Mechanik hinzufügt, wie weiß ich nicht, die Swings oder die Donkey Kong-Kanonen. Und so, es kommt immer, es ist immer irgendein neues Element da. Und dann eben, wie du sagst, auf einmal kommt dann so im späteren Verlauf des Spiels kommen dann eben so Sachen wie Run-and-Gun-Elemente, wo man sich dann fragt, okay, die anderen Sachen, die waren alle Teil von dieser Bewegungsidee. Und das nicht mehr. Und da verliert es so ein bisschen den Fokus.

SPEAKER_00

Das ist bei mir leider auch aufgestoßen am Ende. Ich habe auch gedacht, mein Gott, wenn er nicht zu viele Sachen probiert hätte. Ich weiß nicht, ob der falsches Feedback bekommen hat oder so oder das Gefühl hatte, nee, ich kann ja jetzt hier nicht so die ganze Zeit noch weitermachen mit meinem Graben. Aber meiner Meinung nach wäre das perfekt gewesen. Das Graben, dann ein, zwei Gimmicks, das mit dem Haken wäre noch cool gewesen. Das sehe ich noch. Aber da hört es eigentlich für mich schon auf. Also die anderen Sachen waren so ein bisschen unnötig. Das Run and Gun fand ich mal witzig, dass man mal so eine Kanone hat, aber man merkte halt, der hat keine Erfahrung oder der hat das Run and Gun überhaupt nicht so gut hinbekommen, wie er das andere Spiel halt insgesamt hinbekommen hat.

SPEAKER_01

Ja, das Run and Gun ist halt wirklich ein Gimmick. Also so Sachen wie, irgendwann kommt ja auch so ein Schlitten oder so, mit dem man fährt und das finde ich, glaube ich, völlig in Ordnung, weil dann irgendwie ballert man mal kurz durch so ein Level und das, das, das, keine Ahnung, das kitzelt irgendwelche Neuronen im Gehirn, die schon Spaß machen. Und dann fliegt man aber von dem Schlitten runter und gräbt sofort wieder irgendwo rein. Und dann denke ich mir so, das ist okay, du machst hier mal so Speed so und dann aber wieder graben. Also ich hätte mir dann auch lieber später, vor allem das letzte und vorletzte Level, da hätte ich mir mehr gewünscht, dass es dann wirklich vielleicht komplexere komplexere Level gewesen wären, die ein bisschen diese Grabemechanik so härter abfragen irgendwie, die dann ein bisschen schwerer werden. So wie es ja der finale Boss dann tut, ohne zu viel spoilern zu wollen.

SPEAKER_00

Genau, das finde ich auch. Ich glaube, das kommt vielleicht auch viel daher, dadurch, dass das Spiel wirklich sehr kurz ist, dass man dann am Ende das Gefühl hat, oh, das war's jetzt. Da hätte ich aber lieber doch noch mehr gegraben, weil Graben einfach am meisten Spaß gemacht, zumindest ging es mir so. Und wenn man dann halt so überlegt, okay, das Spiel ist kurz und es gab so und so viele Gimmicks und die und die fand ich jetzt gar nicht so toll im Vergleich zum Graben, dann hätte ich ja doch lieber mehr gegraben. Also wenn sagen wir mal das Spiel doppelt so lang gewesen wäre, dann hätte man diese Gimmicks auch besser verteilen können, glaube ich.

SPEAKER_01

Ja, ja, genau. Es gab dann halt so Sequenzen, die halt einfach wirklich irgendwie deplatziert waren.

SPEAKER_00

Ja, manche Levels fühlten sich so an, ja, okay, habe ich jetzt abgearbeitet. Da war jetzt ein lustiges Gimmick, was ich auch zum Beispiel nicht so toll fand, von der Idee her super und mal lustig, wenn du in diesen Mac reingehst, mit dem du dann springen kannst. Das hat ja so ein bisschen was von Feeling, von Rampage oder so, von so alten Arcade-Games, wo du irgendwie so ein riesiges Monster spielst und alles kaputt springst. Das macht mal Spaß, aber wenn dann irgendwie davon ein oder sogar zwei Level eingenommen werden, dann denkst du dir auch wieder im gesamten Kontext, ah, schade, ich hätte lieber zwei normale Level mehr gehabt, anstatt jetzt hier mit so einem Roboter sinnlos drum zu springen und alles kaputt zu machen. Genau, es ist dann zu lange einfach.

SPEAKER_01

Also so wenn das eben, wenn es eine Run-in-Gun-Szene gewesen wäre, die irgendwie mal kurz so wirklich dabei für, ich weiß nicht, für einen ganz kurzen Abschnitt oder ein kurzer Stretch mit dem Mecca oder so, aber es sind dann wirklich, wie du sagst, es sind halt dann wirklich ganze Level, die dann auf einmal so funktionieren und da ist wirklich die Frage, warum? Eben, weil das Spiel eh übersichtlich ist und da hätte es total gereicht, bei der Grabemechanik zu bleiben, eben weil die auch so stark ist. Also, weil das klingt jetzt alles negativer, als es ist. Das Spiel ist immer noch, immer noch wirklich extrem zu empfehlen. Und vor allem mit einem Einstiegspreis von 15 Euro echt auch genau richtig bepreist, würde ich sagen, für so einen neuen Release von so einer Größe. Und was ich ja, ich habe jetzt angefangen, diese Time-Trials zu machen, wo man dann auch so Gold, Silber und Bronzemedaillen sich holen kann. Und da fällt einem dann auch nochmal auf, ich weiß nicht, ob du die schon gespielt hast. Ja. Genau, da fällt einem dann auch nochmal so auf.

SPEAKER_00

Haben wir extra Level auch gemacht, ja.

SPEAKER_01

Naja, da fällt einem, die teilweise ziemlich gut sind, finde ich. Ja, ja, ja. Da sind dann auch, bei den Time-Trials fällt nochmal auf, wie smart oft das Leveldesign tatsächlich ist. Also da gibt es dann so Momente, wo man wirklich so ein, zwei Sekunden irgendwie rausholen kann, noch sozusagen, wenn man irgendwie einen Teil des Grabens kurz gibt, sondern eben schon den Sprung macht zum nächsten. Aber es ist immer so leicht riskant, aber es ist so, man kann halt wirklich mit gezielten Sachen sehr, sehr viel in diesem Spiel dann irgendwie auch machen. Also. Und gerade da es ja so ein Spiel ist, was so über das über das Gefühl geht, irgendwie holt es dann halt auch da ab, dass man von der Replayability, dass man gerne nochmal reinspringt, nochmal einen Grund kriegt, irgendwie das zu machen.

SPEAKER_00

Ja, wir haben ja auch direkt gesagt, wir werden es bei unserem Indie-Event demnächst ja hier auch zumindest zu dritt spielen. Vielleicht sogar kriegen wir vier dazu, weil wenn ich jetzt überlege, nachdem ich mir das gekauft habe, du hast es. Der Max hat es sich direkt gekauft und der Rick auch. Da sind wir eigentlich sogar vier Leute. Und die haben es, glaube ich, auch alle schon durch und da wollen wir dann so einen kleinen, naja, ich sag jetzt mal nicht Speedrun, sondern einfach parallelen Playthrough machen. Nicht zu kompetitiv, sondern dass wir noch Spaß dabei alle haben. Ja, aber um die Wette durchaus. Und dafür ist das Spiel super, ne? Wenn du das jetzt, weiß ich nicht, noch ein, zwei Mal durchspielst, dann bist du da wahrscheinlich auch als Normalsterblicher eine Stunde locker mit durch, wenn du das ein bisschen geübt hast.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube, die einzigen wirklichen Roadblocks, wenn man durchspietet, sind die Bosse, die teilweise so ein bisschen quirky sind, was ihr Verhalten angeht. Also, genau. Also auch da halt sozusagen, das ist keine negative Kritik, das ist eher im Sinne von, wenn man es wirklich auf Geschwindigkeit spielt, die Bosse können einen teilweise ein bisschen nerven. Weil die, also sowas wie der erste Boss oder so, bis der sich mal bequemt, da nach oben zu kommen. Und so. Also, das sind so Sachen, aber ansonsten geht das durch sogar und da dachte ich auch nochmal, ich habe immer so ein bisschen, für mich sind ja so Rätsel in so Plattformern oder so, finde ich oft, ist für mich so ein rotes Tuch. Nicht, dass das immer schlecht ist, aber wenn, oder wenn dann so Puzzle-Elemente da sind, wie dass du hier, leg den Switch um, damit die Tür aufgeht und so, ich denke mir immer so, boah, nerv mich nicht mit sowas, ich will springen. Und das hat auch manchmal so Momente, aber ich weiß nicht, in welchem Stadium das mal war im Development, aber man merkt total an vielen Punkten, dass es wirklich so zurückgefahren wurde, dass es in die Bewegung integrierbar ist. Also es gibt dann so Sachen wie, du kannst wirklich sozusagen Switch umlegen und musst gar nicht stehen bleiben, sondern kannst direkt weiter und so. Und das ist ganz cool eigentlich. Dass es dann eher so das Rätsel hast du einmal hast und die nächsten Male paste da durch.

SPEAKER_00

Ja, also ich finde das Spiel auch insgesamt sehr empfehlenswert, vor allen Dingen, wenn man halt Bock auf Jump and Run hat und wenn man Bock auf so eine kosige, coole Mechanik hat. Für mich ist das so, eins, es reiht sich ein in so Spiele wie Steam World Dick zum Beispiel. Das hat für mich auch dieses, es fühlt sich einfach so gut an, ich meine das jetzt auch graben, aber es fühlt sich einfach so gut an, diese grundlegende Mechanik von dem Spiel zu benutzen. Das merkst du auch, das HD-Rumble in dem Spiel ist auch echt erwähnenswert, finde ich. Das funktioniert super gut. Bei Peppergrinder jetzt. Bei Peppergrinder, ja. Das fühlt sich einfach so gut an. Du merkst richtig, der Entwickler hat sich genau Gedanken gemacht, wie muss ich das Rumble anfühlen, dass sich das nach einem Peppergrinder anfühlt, wenn du da durchgräbst und so.

SPEAKER_01

Ja, HD-Rumble ist echt kein Witz. Das kann viele Spiele wirklich so krass adeln irgendwie.

SPEAKER_00

Die Immersion wird da sehr hervorgehoben für mich durch, ja. Also wer bei dem Spiel Rumble ausstellt, da habe ich kein Verständnis für.

SPEAKER_01

Ja, nee, nee, nee. Auf jeden Fall. Ich habe ja so eine Paranoia, wenn ich Zug fahre, dass ich irgendwie andere Leute nerve, weil der Controller so laut ist, wo ich immer so denke, so Leute um mich rum irgendwie schreien in ihre scheiß Telefone. Insofern sozusagen sollen die auch mal kurz meine Rumble-Vibration hören und ich glaube, ich überbewerte das auch immer total. Aber bei Peppa Grinder habe ich das, ich habe das halbe Spiel im Zug gespielt und habe Rumble voll aufgedreht. Auf jeden Fall, weil ging nicht ohne. Muss sein.

SPEAKER_00

Ja. Also super Spiel, total empfehlenswert. Es gibt ein paar Kritikpunkte, es gibt vor allen Dingen auch ein paar Bugs, die aber wohl bekannt sind. Ich denke, die sind hoffentlich bald bekommen.

SPEAKER_01

Genau, also manche Bugs sind so ein bisschen egal, nervig sind die halt, aber es gibt halt wirklich manchmal, es gab wirklich ein paar Game-Breaking-Momente, so die ein bisschen genervt haben. Also so, dass der Boss auf einmal keine Hitbox mehr hat oder so und du dann ins Level restarten musst und so. Also da muss man dann schon so ein bisschen gnädig draufblicken und sagen, okay, ein Mann-Team so, aber dann soll, weiß ich nicht, die Volver vielleicht mal seine Power abstellen und da mal schnell aushelfen oder so. Keine Ahnung.

SPEAKER_00

Aber ich das sehr komisch finde in den Credits, waren eine Menge Leute aufgelistet. Da war auch die Rede von Quality Assurance und so. Also es ist mir irgendwie nicht ganz klar, ob da nicht genug Zeit da war für Quality Assurance aus irgendeinem Grund, weil es irgendwie noch jetzt in einem bestimmten Timeslot rauskommen musste. Oder ob das wirklich das Problem war, dass der Entwickler dann so ein bisschen alleine gelassen wurde. Keine Ahnung.

SPEAKER_01

Ich meine, es wird wahrscheinlich schwierig rauszufinden sein, weil er wird wahrscheinlich nichts Schlechtes über Devolver sagen. Devolver wird nichts Schlechtes über ihn sagen. Aber was halt schon auffällt, ist, dass ich hätte es irgendwann mal letzte Woche an einem Abend zweimal durchgespielt, was natürlich total für das Spiel spricht. Man hat einfach Bock, das zu spielen. Zweimal durchgespielt und ich hatte in beiden Runs jeweils bei unterschiedlichen Bossen Bugs. Und das ist halt so ein Ding, wo man denkt, naja, also das muss ja irgendwem aufgefallen sein. Also wenn es mir zweimal passiert in zwei Runs.

SPEAKER_00

Beim Endboss hatte ich in der ersten Phase einen kompletten Bug, dass der sich nicht mehr gewehrt hat, zum Beispiel.

SPEAKER_01

Ja, das hatte ich beim dritten Mal.

SPEAKER_00

Also es ist schon auffällig, ja.

SPEAKER_01

Genau, und das, wie gesagt, es braucht ein paar Patches und dann ist es uneingeschränkt zu empfehlen. Aber auch jetzt schon. Also ja.

SPEAKER_00

Es ist absolut spielbar. Es ist absolut spielbar. Es kann mal sein, dass mal ein Level neu gestartet werden muss. Aber. Will man eh. Will man eh, man hat eh Bock nochmal reingeschaut. Ja, genau, das ist das. Apropos nochmal reinzugehen, das Backtracking mit den Münzen. Wie hat dir das gefallen?

SPEAKER_01

Super. Auch da, auch da so ein Ding, ich mach das, also ich fand's bei Donkey Kong Country und so ist es natürlich, ich finde das eher eine Sache, dass man die alle holt, die Kong-Münzen, gehört zum Spaß des Spiels dazu. Und die Münzen, da waren jetzt weniger so in so in so Plattformen-Schwierigkeiten versteckt, als die wollen irgendwie, dass du nochmal sehr aufmerksam durch das Level gehst und hat Spaß gemacht, die alle zu holen.

SPEAKER_00

Ich finde das auch besonders cool, weil man natürlich auch bei dem Spiel so eine gewisse Geschwindigkeit hat. Es gibt viele Momente, so ein bisschen wie bei Sonic, dass du ganz schnell irgendwie, weil wenn du gerade am Graben bist und dann musst du den nächsten Sprung schaffen, da bist du sehr konzentriert darauf, also es auch, erfordert auch eine gewisse Reaktionsabfrage das Spiel immer mal wieder. Und da bist du dann sehr fokussiert auf Timing und so weiter und kriegst dann auch viel gar nicht mit. Und deshalb, alleine aus dem Aspekt, ist das schon gut, nochmal das Backtracking so zu gestalten, dass man dann auch nochmal die Zeit hat, sich alles anzugucken. Und dann kann man nämlich auch die ganze, die tolle, wunderschöne Pixelart und den Hintergrund und alles auch nochmal sehr schön appreciaten. Das ist mir dann beim Backtracking, als ich dann die Münzen gesammelt habe, aufgefallen, was da wirklich im Hintergrund auch noch an coolen Sachen so designt ist, wie der Hintergrund designt ist halt.

SPEAKER_01

Genau, also auch so, also es passiert eigentlich relativ viel in der Welt, sogar ohne dass jetzt eine große Story ausformuliert wird. Genau. Das ist total Bare Bones, aber das, es gibt ja eine Welt, wo irgendwie so ein Gigant im Hintergrund da rumlatscht und so. Und es sieht alles einfach sehr, sehr cool aus. Und wie du sagst, man rusht sonst so durch und dann guckt man mal aufmerksamer.

SPEAKER_00

Ja, und es war halt auch, ja, es sind fünf Münzen pro Level. Und ja, ich sag mal, zwei, drei, vier Mal, dann hat man sie eigentlich gefunden. Es sind jetzt auch meistens eigentlich gar keine Münzen an Stellen durch diese. überhaupt nicht erwartet hätte, sondern es war eigentlich immer so aufmerksam. Gucken, wo könnte irgendwie was versteckt sein. Und dann hat man es dann auch gefunden.

SPEAKER_01

Ja, es gab immer irgendwie einen Visual Cue eigentlich dafür. Also wenn man guckt, dann findet man es schon.

SPEAKER_00

Ja. Ja, für die Zukunft würde ich mir wünschen, A, dass die natürlich erstmal die Quality Shores dann machen und die Bugs dann auch gefixt werden. Und B, kann ich mir aber eine ganze, ganze Menge vorstellen, was da noch kommen könnte an dem Spiel. Also im Prinzip, für mich ist das jetzt eigentlich nur ein Grundgerüst. Also die können meinetwegen ordentlich DLCs rausbringen. Da hätte ich richtig Bock drauf. Da würde ich auch einige, wenn es Level jetzt noch geben würde als DLC, da würde ich sofort zuschlagen. Und generell, da kann man, ich stelle dir vor, die bauen da einen Multiplayer-Modus ein, um die Wette so richtig, ne? Dass du dann irgendwie den anderen siehst, der parallel mit dir einen Race macht oder so. Oder einen Versusmodus, dass du dir gegenseitig irgendwie mit dem Bohrer auf den Kopf springen musst oder von unten irgendjemanden wegbohren musst oder so. Da gibt es so viele Ideen, die man auf dieser genial designten Bewegungsmechanik einfach machen könnte.

SPEAKER_01

Ja voll, weil du es gerade sagst, sowas wie zum Beispiel, es gibt ja dieses Game, was wir hier auch manchmal gespielt haben, wie heißt das, Speedrunners? Das hat ja die Mechanik, dass quasi man raus ist aus dem Race, sobald man aus dem Screen ist, glaube ich. Ja, das könnte man super machen in dem Spiel. Das könnte man. Also weil das könnte ich mir sogar wirklich ohne Splitscreen im Singlescreen super vorstellen, so eine Mechanik. Und eine Sache, die die unbedingt fixen müssen, aber das ist nicht nur ein Peppergrinder-Sache, sondern eine Sache, die wirklich bitte niemand jemals machen darf, ist, bitte ändert niemals den Bestätigungsbutton, wenn man eine andere Taste im Spiel verändert. Das ist so ein Abwang. Ich meine, wie jeder normale Mensch auf der Welt setze ich natürlich den Sprung auf A. Wegen den Super Mario Bros. 1, glaube ich. Das wird für immer die Sprungtaste sein. Aber ich habe es am Ende wirklich, habe ich den Sprung auf B gelassen, weil ich das nicht ertragen konnte, dass das Bestätigen sich umgestellt hat.

SPEAKER_00

Ja, da habe ich Vorteile als jemand, der nicht mit dem Super Nintendo aufgewachsen ist.

SPEAKER_01

Mit dem NS, meinst du? Ich glaube, bei Super Mario Bros ist es auf B? Ich weiß, nee, ist es nicht, keine Ahnung.

SPEAKER_00

Ich glaube, die haben die dann die Buttons getauscht, ich weiß es nicht. Aber für mich war es immer normal, dass der Sprung unten ist. Ja. Ich habe erst Plattformer gespielt, quasi, als ich dann weit über mein Kindesalter hinaus war. Auf den neuen Konsolen habe ich dann eher so Remakes und sowas gespielt.

SPEAKER_01

Ja, ich habe jetzt festgestellt, dass es mir glaube ich auch egal ist, aber irgendwie bis dahin hatte ich das immer als falsch angesehen. Aber ja, mir ist lieber der Bestätigungsbutton an der richtigen Stelle.

SPEAKER_00

Ja. Gut, das war es, glaube ich, zu Pepper Grinder oder müssen wir noch irgendwas dringend erwähnen. Es ist 15 Euro auf Nintendo Switch und PC. Ja. Leider nicht auf Xbox, der Hans ist auch im Chat. Ja, wir hoffen, dass es noch in den Game Pass kommt. Jeder soll ja Spaß an den Spielen haben. Wir sind ja überhaupt keine Gatekeeper. Also für mich ist das auch immer alles Fürlefans, wenn irgendwas nur für dieses oder für dieses System erscheint. Jeder sollte Spaß damit haben können, gerade bei Indie-Games.

SPEAKER_01

Die anderen haben die jetzt auf Steam gespielt jetzt, die anderen aus dem Treff, die es schon haben? Nee, nee, nee. Alle auf der Switch. Alle auf der Switch. Ja. Wäre interessant zu wissen, ob die Bugs übergreifend sind. Oder Switch-Exclusive.

SPEAKER_00

Ja, Switch-Exclusive Bugs, ja.

SPEAKER_01

Aber wahrscheinlich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass die überall sind. Das wird irgendwie am Grundgerüst sein. Ja, nee, auf jeden Fall soll gerne auf jede Konsole kommen.

SPEAKER_00

Ja, das war Pepper Grinder und wir sind sehr gespannt über die Zukunft von dem Spiel. Und ich bin auch vor allen Dingen gespannt, wie oft sich das Spiel verkaufen wird. Weil ich habe so ein bisschen das Gefühl, es wird positiv aufgenommen. Es hat irgendwie auch so eine 80er Wertung jetzt bekommen. Auch so einen kleinen Hype darum entstanden. Manche haben es als Plattformer des Jahres betitelt oder Indie-Spiel des Jahres. Es gibt schon eine kleine Speedrun-Szene. Ja, das könnte ich mir gut vorstellen, dass das kommt.

SPEAKER_01

Genau, und die meinten auch, es wäre, das ist so ein Mix aus, es ist perfekt geeignet für Speedruns, ist aber extrem hart, weil eben, was wir eingangs schon erwähnt haben, da es so analog ist und jeder kleine Fuck-up dich so weit zurücksetzt.

SPEAKER_00

Eben weil das die meisten Plattforming-Speedruns ja strikt 2D sind und dann da, also 2D ist das auch, aber strikt Digitalinputs und da sind die politischen Zustände und viele Dinge, die unpredictable sind, was dann passiert.

SPEAKER_01

Genau, ich glaube, da konsistent zu sein als Speedrunner ist richtig übel. Also hat eine kleine Community, hat es auch verdient.

SPEAKER_00

Und ich bin dann wirklich mal gespannt, wie oft sich das Spiel verkaufen wird. Das finde ich auch immer interessant, wenn man dann die Indie, die Sales von Indie-Spielen sieht. Ja, ich könnte mir vorstellen, dass das so schon so ein Hit werden könnte. Alles klar, ja, dann sind wir durch mit Pepper Grinder. Dann sollten wir vielleicht noch im Anschluss, abschließend mal ein bisschen Werbung machen für unser Indie-Event, von dem ich gerade selber das Datum nicht im Kopf habe. 27.04. Sehr gut, ja. Samstag, 27.04., also in zwei Wochen. Der Samstag in zwei Wochen. Machen wir hier bei uns im Chorgamer Treff in Mönchengladbach unser Indie-Event dieses Jahr. Machen wir eigentlich, das ist schon fast eine Tradition, jedes Jahr mindestens einmal. Ja, und da werden vor allen Dingen Indie-Spiele hier gespielt. Sowas wie Peppergrinder eben. Keine großen Spiele, sondern eben die ganzen Spiele, die sonst immer zu kurz kommen. Und wir haben jede Menge Programme. Wir werden nämlich, wie wir schon gesagt haben, Peppergrinder hier zu dritt oder sogar zu viert um die Wette spielen. Dafür haben wir endlich mal die Gelegenheit, unser Multi-Capture-Card-System mal zu testen, was der Heady mal besorgt hat. Kannst du nämlich mit vier HDMIs reingehen und der macht automatisch einen Splitscreen und gibt das dann weiter in die Capture-Card. Artem Mini heißt das Ding. Das wird sehr interessant. Und das werden wir dann auch direkt weiter benutzen für einen absoluten Indie-Klassiker, nämlich Celeste wird hier gespielt werden um die Wette. Da gab es nämlich ein kleines bisschen Beef zwischen Max, der ja eingefleischter Celeste-Spieler ist, alle B-Seiten hat und keine Ahnung was alles. Ist das so? Ich glaube so. Und ja, der wurde herausgefordert von Fladdy, ne? Genau, von Fanris, der das Spiel sich geholt hat und dann sagte, okay, der will mal mit dem um die Wette einen Celeste-Wann machen. Und das hat dann noch jemanden hervorgerufen, den ich noch gar nicht so gut kenne. Curb heißt er irgendwie, der ist aus der Smash-Szene. Und der fühlte sich dann auch direkt getriggert, als er gesehen hat, okay, hier spielen Leute Celeste um die Wette. Da muss ich dabei sein. Also Celeste scheint sehr viele Fans zu haben. Mein Bruder ist auch großer Fan davon. Und ich werde auf jeden Fall versuchen, meinen Bruder noch irgendwie mit reinzuziehen. Dass wir dann auch vier gute Celeste-Spieler hier haben, die um die Wette spielen.

SPEAKER_01

Nice. Der Celeste ist natürlich auch einfach ein Knaller.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Das ist ein super Spiel.

SPEAKER_00

Ich finde es auch super. Es ist auf jeden Fall eins der Top-Five-Indie-Spiele, wahrscheinlich für die allermeisten. Auch sehr, sehr beliebtes Spiel. Ja, und wir beide werden dann noch riden, Mikado, das werden wir heute auch noch üben. Ja. Im Koop durchspielen. Versuchen wir den Moncy C anzugehen. Das ist ja auch ein Spiel, was wir schon lange haben und uns mal jetzt endlich in den Arsch treten, da mal Gas zu geben. Das ist ein sehr cooles Shoot-up-Up-Spiel. Ja, und es gibt noch mehr Programme. Was gab es denn noch? Genau. Wir wollten einen Streets of Rage Mania Run schaffen. Ich hoffe, wir kommen dazu, das mal ordentlich auszugrinden. Das haben wir auch schon so lange auf dem Speiseplan. Streets of Rage 4, 4 Spieler, Mania Koop-Playthrough. Also Mania ist der härteste Schwierigkeitsgrad, wobei mittlerweile gibt es auch schon wieder Mania Plus oder sowas. Wie ist denn das Scaling da? Scaling brutal hart. Also du hast extrem wenig Leben, die werden auch nicht, also der Arcade-Mode, den wir spielen, die kriegst du auch nicht wieder, außer über Score und extrem viele Gegner. Du musst eine wahnsinnig gute Crowdcontrol hinkriegen und Scaling, wahrscheinlich meinst du, je nachdem, wie viele Spieler mitspielen, erhöht sich die Gegneranzahl massiv.

SPEAKER_01

Ah, krass.

SPEAKER_00

Und man hat das Gefühl auch, dass das auch sinnvoll ist.

SPEAKER_01

Okay, also durchdacht.

SPEAKER_00

Durchdacht, ja, auf jeden Fall, würde ich so sagen. Wir haben bisher zwei, drei Runs gemacht und sind, glaube ich, in die vorletzte Stage einmal gekommen. Wahrscheinlich wird die letzte Stage auch nochmal übelst der Gatekeeper, da muss man bestimmt mindestens pro Spieler noch zwei Leben übrig haben, um überhaupt eine Chance zu haben.

SPEAKER_01

Welche ist denn die vorletzte?

SPEAKER_00

Die vorletzte ist die mit dem DJ, ne? Ah ja. Ja, genau, die mit dem DJ und dann kommt nämlich noch die. Das sind ja insgesamt elf Stages, meine ich.

SPEAKER_01

Die Hauptfrage ist, wie viele von diesen dicken Typen sind gleichzeitig auf dem Screen?

SPEAKER_00

Ja, ja, genau. Das ist nämlich auch beim DJ immer das Problem gewesen, wenn diese dicken Typen gleichzeitig dann anfangen loszurollen. Also Spoiler sind eine ganze Menge. Es wird sehr, sehr kompliziert, das alles in Schach zu halten. Ja, was haben wir noch beim Indie-Event? Wir hatten noch irgendwelche Sachen, die ich jetzt gerade nicht im Kopf habe. Auf jeden Fall, wenn ihr noch Bock habt, dabei zu sein oder irgendwas vorführen wollt, Indie-mäßiges, The Stream is yours. Wir werden hier die ganze Zeit alle Runs an Streamen und dann können die Leute Spiele vorstellen. Und ja, das wird sehr, sehr lustig werden. Wir werden eine Menge verschiedene Spiele dann hier mal spielen, die man sonst nicht so oft sieht.

SPEAKER_01

Genau, und das ist eigentlich so, da ist es auch immer eine super Gelegenheit, irgendwie sich in diesem ganzen Wustern Sales und tausend Spielen irgendwie sich mal so einen Überblick zu verschaffen, die Spiele mal wirklich selber anzufassen. Irgendwie, dann merkt man ja oft schnell, ob das so der Vibe ist für einen oder nicht. Und dann kann man gucken irgendwie. Es gibt halt irgendwie so viele, so viele Hidden Gems, irgendwie, die man dann da mal anzocken kann. Beim letzten Mal weiß ich noch, habe ich Kung Fu Kickboy mit Flux gespielt, fand ich super. Genau, war ich super scheiße drin, aber es ist ein saugeiles Spiel. Dann dachte ich, oh, nice. Und genau, also so Kram, wo man selber gar nie drüber nachdenken würde, irgendwie.

SPEAKER_00

Ja.

SPEAKER_01

Kriegt man dann hier mal zu sehen.

SPEAKER_00

Da gibt es so viele coole Spiele, ja. Ja, das war es dann, glaube ich, von uns. Oder wolltest du noch irgendwas loswerden, irgendein Thema, über was wir noch sprechen müssten?

SPEAKER_01

Nö, für heute glaube ich eigentlich nicht.

SPEAKER_00

Ja. Gut, dann danke ich euch alle fürs Einschalten, fürs Zuhören und dann bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ciao.